Die besten Nähmaschinen im Test erledigen alle wichtigen Näharbeiten und lassen sich leicht bedienen. Die Preisspanne ist aber riesig! So kann eine gute Nähmaschine 119 Euro oder fast 1 000 Euro kosten. Der Nähmaschinen-Vergleich lohnt sich. Neben 13 Freiarm-Nähmaschinen – unter anderem von Pfaff und Singer – haben wir auch zwei Over­lock­maschinen von Brother und Gritzner getestet. Die Spezialisten für Stoff­ränder können gleich­zeitig abschneiden und vernähen.

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TestNähmaschinen im Test24.04.2020
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Noten für Näharbeiten von sehr gut bis ausreichend

Viele der Nähmaschinen im Test verfügen über eine Einfädel­hilfe und nähen Knopf­löcher auf Knopf­druck. Einige haben ein Display, auf dem sich Sticharten, Stichlänge und Stich­breite einstellen lassen. Im Labor ermittelten geübte Nähe­rinnen unter anderem, wie sauber die Modelle Gerad- und Zick­zack­stiche setzen, ob sie Kanten von festem und elastischem Gewebe glatt versäubern, dicke Lagen Stoff bewältigen und Materialien wie Jeans, Jersey, Fleece und Kunst­leder vernähen. Nicht allen Maschinen gelang das optimal.

Update 24.04.2020: Masken nähen

Den Test Nähmaschinen hat die Stiftung Warentest im November 2019 veröffent­licht. Jetzt erlangt er neue Aktualität – und wird von unseren Leser*innen stark abge­rufen. Kein Wunder. In fast allen Bundes­ländern gilt inzwischen eine Masken­pflicht im Bus und Bahn und auch beim Einkaufen. Mit etwas Geschick lassen sich die Masken selbst herstellen. Anleitungen dafür finden Sie im Internet. Wegen des aktuell großen Interesses an diesem Test haben wir ihn mit dem heutigen Tag noch einmal auf der Start­seite von test.de platziert. [Ende Update]

Nähmaschinen – Hand­habung so wichtig wie Nähleistung

Um ohne Frust zu nähen, müssen sich die Maschinen leicht bedienen lassen. Wichtige Hand­griffe wie das Einfädeln des Garns oder Einsetzen der Nähfüße sollten möglichst selbst erklärend sein. Nur fünf Modelle schneiden bei der Hand­habung gut ab. Maschinen, die sehr lang­sam nähen können, sind für Ungeübte von Vorteil – insbesondere bei fummeligen Zier­arbeiten.

Das bietet der Nähmaschinen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 13 Freiarm-Nähmaschinen sowie 2 Over­lock­maschinen. Darunter sind Marken wie Brother, Bernina, Gritzner, Pfaff, Singer und ein güns­tiges Modell von Lidl.

Kauf­beratung. Die Testsieger-Nähmaschine näht besonders akkurat und lässt sich leicht bedienen. Der Vergleich zeigt zudem, welches Modell am besten mit dicken Stoffen klar kommt und welche Maschinen Knopf­löcher und Reiß­verschlüsse problemlos nähen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 11/2019.

Over­locks sind praktisch für Stoff­ränder

Neben den Nähmaschinen prüften wir auch zwei häufig verkaufte Over­lock­modelle – eine von Gritzner, eine von Brother. Die Geräte können in einem Arbeits­schritt Stoffe abschneiden, versäubern und zusammennähen. Ränder gelingen mit Over­lock­modellen schneller und präziser als mit einer klassischen Nähmaschine. Ersetzen können sie diese aber nicht. Over­locks nähen keine dicken Stoffe, können nicht stopfen und auch keine Reiß­verschlüsse oder Taschen annähen.

Bildergalerie: Das leisten Nähmaschinen

Die Bildergalerie zeigt Ihnen unterschiedliche Nähte und Stich­varianten, sowie Zubehör.

Gerad- und Zick­zack­stich. Der Zick­zack­stich versäubert Kanten. Der Geradstich näht feste Materialien zusammen. Beide bilden die Grund­lage für andere Sticharten.

Blind­stich. Der Saum auf der Stoff­oberseite bleibt beim Blind­stich (untere Naht) fast unsicht­bar. Der erforderliche Nähfuß muss bei der Singer Fashion und der Brother-Over­lock dazugekauft werden.

Über­nähen von Quernähten. Mehrere Stoff­lagen werden zusammengenäht, etwa bei Gürtel­schlaufen an Jeans­hosen. Damit hatten mehrere Maschinen im Test ihre Probleme.

Knapp­kantig nähen. Auch Absteppen genannt. Es wird parallel zu einer Kante oder Naht gesteppt, etwa zur Zierde oder um Reiß­verschlüsse einzunähen. Im Test gelang das vier Maschinen sehr gut.

Nähfüße. Hilf­reich sind Zusatz­füße für Knopf­löcher (links), Reiß­verschlüsse (unten), zum Knopf­annähen (oben) und für Blind­stiche (rechts).

Greifer­systeme. Der Greifer, in den die Spule einge­setzt wird, verschlingt die Fäden und sorgt so für die Naht. Vertikale Greifer sind bewährt und robust (siehe Foto). Horizontale sind leichter zugäng­lich.

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