Tipps

Checkliste machen: Lassen Sie sich nicht von einer üppigen Ausstattung blenden. Die wesentlichen Funktionen sind heute schon bei Billigmaschinen Standard. Fragen Sie nach Zubehör. Was ist serienmäßig, was kostet extra, was brauchen Sie? Eine Liste der gewünschten Näharbeiten hilft bei der Entscheidung.

Hilfe sichern: Je weniger Vorkenntnisse Sie haben, desto wichtiger sind eine ausführliche, klare Gebrauchsanleitung und eine einfache Bedienung. Ob Tasten, Drehknöpfe oder Display, ist Geschmackssache. Auch wichtig: Die Maschine muss gut langsam nähen können. Ein Nähkurs, zum Beispiel in der Volkshochschule, lohnt immer.

Probe nähen: Im guten Fachgeschäft sollten Sie mehrere Maschinen ausprobieren können. Lassen Sie sich die wichtigsten Handgriffe wie Einfädeln, Spulen, Nähfußwechsel und Stichauswahl zeigen. Auch Probenähte auf mitgebrachten Stofflappen und Hilfestellung nach dem Kauf sollten möglich sein.

Üben, üben: Lesen Sie die Gebrauchsanleitung aufmerksam. Manche Arbeiten erfordern Übung und Fingerspitzengefühl, etwa der Umgang mit der Einfädelhilfe. Ist die nicht exakt eingestellt, kann sie sich verbiegen. Benutzen Sie möglichst Markengarne. Mit Billigware können Stichbilder komplett misslingen oder die Maschine blockiert ganz.

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