Glossar

Stichprogramme: Grundlage für alle Stichprogramme sind der Geradstich zum Zusammennähen und der Zickzackstich zum Versäubern von Kanten und für elastische Nähte. Nutzstiche entstehen aus der Kombination von Gerad- und Zickzackstich. Sie variieren von Modell zu Modell, beispielsweise durch verschiedene Stichbreiten und -längen. Die meisten Variationsmöglichkeiten entstehen, wenn Länge und Breite stufenlos variabel einstellbar sind. Über diese Stiche verfügen mit einer Ausnahme alle Maschinen im Test: Der Overlockstich (auch Überwendlingstich genannt) versäubert und vernäht Schnittkanten und schafft eine besonders strapazierfähige, elastische Naht. Der Blindstich ist für alle unsichtbaren Säume. Den Elastikstich braucht man speziell für dehnbare Stoffe, Trikotware, Versäuberungen, Flicken. Die Brother LS 2720 hat nur Gerad-, Zickzack- und Blindstich. Zier- oder Schmuckstiche, beispielsweise Buchstaben, Bilder, grafische Muster, sind zum Verzieren.

Knopflöcher gelingen besonders einfach mit einem speziellen Knopflochfuß. Der Knopf wird hineingelegt; die Maschine näht dann das Knopfloch automatisch genau in der passenden Größe. Ohne Knopflochautomatik muss die Größe des Knopflochs auf dem Stoff markiert und dann in einzelnen Schritten genäht werden.

Anschiebetisch: Der abnehmbare Anschiebetisch am Freiarm schafft Arbeitsfläche, um die Näharbeit abzulegen und zu führen. Umschließt er den Freiarm von drei Seiten, haben auch große Stoffmengen viel Platz.

Versenkbarer Transporteur. Schaltet den unteren Stofftransport aus; gut für dicke Stofflagen, zum Stopfen, für Patchworkarbeiten (Quilten) und Freihandstickereien. Ersatzweise dient eine Stopfplatte als Abdeckung.

Wartungsfrei nennen sich Modelle, bei denen weder Greifersystem noch Maschine geölt werden müssen. Doch ganz ohne Pflege gehts auch hier nicht. In regelmäßigen Abständen muss die Näherin Staub, Fäden und Fussel zum Beispiel aus der Spulenkapsel entfernen.

Spulen: Praktisch ist, wenn sich das Nähwerk beim Spulen automatisch abschaltet, durch ein Sichtfenster zu erkennen ist, wie viel Unterfaden noch auf der Spule ist und das Spulen durch die Nadel das Ausfädeln erspart. Letzteres soll aber nach Meinung von Garnexperten den Faden unnötig beanspruchen.

Nähfüße: Was es bei der einen Maschine gleich dazugibt, zum Beispiel den Blindstichfuß oder die Jeansnadel, gibt es bei einer anderen nur gegen Aufpreis als Sonderzubehör – oder gar nicht, wie beispielsweise den Teflonfuß.

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