Nacht­züge Meldung

Nacht­zug. Der Wettbewerbs­druck auf die Bahn steigt.

Schlechte Nach­richten für Bahn­kunden, die gern über Nacht ans Ziel kommen: Die Deutsche Bahn hat die Schlaf- und Liegewagen nach Paris und Kopenhagen abge­schafft. Grund sind laut Bahn unter anderem Wettbewerbs­nachteile im Vergleich zu anderen Verkehrs­mitteln. Während für die Züge hohe Trassen­gebühren fällig werden, profitieren Auslands­flieger von Steuer­vorteilen; Fernbussen bleibt hier­zulande die Maut erspart. Andere Nacht­züge rollen aber noch, etwa in die Nieder­lande, die Schweiz, nach Österreich und Italien, zwischen Berlin und München (Infos zum Netz auf www.citynightline.de). Kritische Beob­achter der Bahn fordern, die umwelt­schonenden Nacht­züge attraktiver zu machen, etwa durch einfachere Buchungs­möglich­keiten oder kostenloses Internet im Zug.

Tipp: Spar­preise gelten auch in Nacht­zügen. Die oben­drein erforderliche Reser­vierung kostet extra, zum Beispiel für ein Bett im Dreier­abteil pauschal 46 Euro.

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