Eigentlich galten Stromspeicherhei­zungen als Auslaufmodell. Doch CDU und FDP haben im Bundes­tag das ursprüng­lich beschlossene Verbot gekippt. Begründung: Über­schüssiger Strom aus Solar- und Wind­parks lasse sich hier verwerten. Die Deutsche Umwelt­hilfe befürchtet hingegen, dass Nacht­speicherhei­zungen „wohl eher zu einer höheren Auslastung klima­schädlicher RWE-Braunkohle­kraft­werke“ dienen. Greenpeace spricht von Klientel­politik. Heizen mit Kohle­strom ist im Vergleich zu dezentralen Heiz­systemen wenig effizient.

Tipp: Setzen Sie bei der Auswahl Ihres künftigen Heiz­systems vor­erst besser auf Bewährtes wie Gas-Brenn­wert­technik. Fürs Heizen mit Strom müssen Verbraucher oft viel zahlen. Ob künftige zeit­variable Strom­tarife daran etwas ändern, ist fraglich. Im Winter scheint die Sonne wenig. An kalten wind­armen Tagen drohen Strom­engpässe. Dann könnten Speicherhei­zungen teuer kommen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2 Nutzer finden das hilfreich.