Infarktpatienten sollten keinesfalls in den ersten sechs Wochen ins Wasser. Dr. Jörn Bücking von der Caspar Heinrich Klinik Bad Driburg empfiehlt als Faustregel: Patienten sollten vor dem Baden in Ruhe und dann nach dem Eintauchen ins Wasser ihren Puls messen. Wenn er abfällt, ist das o.k. Steigt er aber an, ist das ein Zeichen für Überlastung – Sie sollten das Wasser verlassen. Eine Überprüfung durch den Facharzt ist dann ratsam.

Nach den Kategorien der New York Heart Association für Herzmuskelschwäche lässt sich sagen: Haben Herzkranke gar keine Beschwerden oder nur bei stärkeren körperlichen Belastungen, ist Schwimmen erlaubt. Treten Beschwerden schon bei leichten körperlichen Belastungen auf, gilt die genannte Faustregel. Patienten, die bei jeder Art körperlicher Aktivität und in Ruhe Beschwerden haben, dürfen nicht schwimmen.

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