Nach seinem Bericht über den Identitäts­diebstahl bei rund 16 Millionen Online-Benutzer­konten ist das Bundes­amt für Sicherheit in der Informations­technik (BSI) massiv in die Kritik geraten. Viele Nutzer bemängelten, dass die Internetseite www.sicherheitstest.bsi.de, auf der sie über­prüfen können, ob sie betroffen sind, wegen über­lasteter Server oft nicht erreich­bar war. Dass Nutzer, deren Mail­konto nicht betroffen war, keine Entwarnungs-Mail erhalten haben, war ein weiterer Kritik­punkt – auch von test.de-Nutzern. IT-Experten monierten die verzögerte Veröffent­lichung – das Amt hatte die Öffent­lich­keit erst Ende Januar informiert, obwohl ihm der Vorfall offensicht­lich schon mehrere Monate zuvor bekannt war. Um Daten­raub zu verhindern, sollten Nutzer unbe­dingt ein Antiviren­programm (Test: Internetsicherheits-Software – Wirksame Programme gegen Cyberangriffe, test 4/2014) und eine Firewall verwenden, Software aktuell halten und nur Links und Dateien aus seriösen Quellen nutzen. Auch sichere Pass­wörter helfen.

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