Eine Frau, die laut Arbeitsvertrag Anspruch auf einen Firmenwagen auch zum Privatgebrauch hat, darf das Auto auch während der Mutterschutzfrist (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes) behalten. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (Az. 5 AZR 240/99).

Könnte der Arbeitgeber den Wagen zurückfordern, wären werdende Mütter gezwungen, teuren Ersatz zu beschaffen. Damit sich Schwangere nicht insofern zum Verzicht auf ihren Mutterschutz gedrängt fühlen, müsste der Arbeitgeber Sachleistungen wie einen Dienstwagen weiter gewähren.

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