Die Mutterschutzfrist beläuft sich künftig immer auf mindestens 14 Wochen. Ein entsprechendes Gesetz tritt voraussichtlich Ende Juni 2002 in Kraft. Kommt ein Kind vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt, beginnt die achtwöchige Schutzfrist nach der Geburt trotzdem am ursprünglich errechneten Termin. Die Schutzfrist der Mutter umfasst dadurch einschließlich der sechs Wochen vor dem errechneten Termin immer mindestens 14 Wochen. Bei Frühgeburten vor der 38. Schwangerschaftswoche, für die schon bisher eine verlängerte Mutterschutzfrist von zwölf Wochen ab Geburt galt, wird die gleiche Regelung angewendet. Vor der Geburt nicht in Anspruch genommene Mutterschutzzeiten werden hinten angehängt.

Geregelt wurde außerdem, dass Mutterschutzfristen und andere Beschäftigungsverbote für schwangere Frauen und Mütter bei der Berechnung des Jahresurlaubs als normale Beschäftigungszeiten gelten.

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