Mutmacher

Unser Rat

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Inhalt

Boykott. Am besten boykottieren Sie Einladungen zu Kaffee­fahrten. Mit Psycho­tricks und geschulter Rhetorik versuchen die Veranstalter, die Teilnehmer zum Kauf stark über­teuerter Ware oder nutzloser Geräte zu bewegen. Einige Mitfahrer werden immer weichgekocht.

Teil­nahme. Wer dennoch mitfährt, sollte kaum Bargeld und keine ec- oder Kreditkarten mitnehmen. Das schützt vor unüber­legten Spontan­käufen.

Anzeige. Nehmen Sie Ihr Handy mit, wenn Sie eine Kaffee­fahrt hoch­gehen lassen wollen. Sperrt man Sie während der Veranstaltung ein oder setzt man Sie massiv unter Druck, sollten Sie die 110 wählen. Schreiben Sie sich den Namen des Busfahrers auf. Machen Sie Fotos vom Bus und den Autos auf dem Park­platz. Notieren Sie Namen, Adressen und Telefon­nummern von Teilnehmern. Die Fotos und Zeugen können in einem Verfahren gegen die Veranstalter wichtig werden.

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Gelöschter Nutzer am 02.11.2014 um 20:53 Uhr
Meine Meinung

Das Engagement des Pensionärs bewundere ich. Das meine ich ehrlich. Dennoch kann ich auch die Behörden verstehen, die - in meinen Augen zurecht - manchmal nicht verstehen wollen, warum sie für erwachsende Menschen Kindermädchen spielen sollen. Dass die Veranstalter alles andere als seriös sind, ist wohl unbestritten. Dennoch sitzen da Menschen mit durchschnittlich wohl um die sieben Jahrzehnten Lebenserfahrung vor ihnen. Durch Presse, TV und unzählige Berichte dürfte heute realistischerweise jeder von den Maschen der Veranstalter wissen. Wenn er oder sie dann dennoch meint, €3.000 für ein €10 Produkt ausgeben zu müssen, dann würde ich niemanden davon abhalten wollen. Wir haben es hier nciht mit Unmündigen zu tun, sondern mit Menschen, die mehr als genug Lebenserfahrung haben. Aufklären und warnen finde ich wichtig und richtig. Mehr aber auch nicht.

Gelöschter Nutzer am 02.11.2014 um 20:52 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

BÄRENHOF32 am 16.10.2014 um 09:57 Uhr
UNSERIÖSE KAFFEEFAHRTEN!

Es sollte viel mehr solche Polizisten i.R. wie Herrn Kipnowski geben,dann
würden wenigsrens mit der Zeit die unseriösen "Geschäftemacher"weniger.
Auch ich kenne in meinerGegend einige Personen,die sich auf einer Kaffee-
fahrt eine Magnet-/Heizdecke für knapp 3000€ gekauft haben.
Schon drei Tage nach Erstbenutzung der Magnetdecke klagten sie über
"Schlafstörungen,Unruhe und Kopfschmerzen".
Ungefähr zwei Tage nachdem sie die Decke wieder gegen Ihre "alte Bettdecke" ausgetauscht hatten, waren die "Nebenwirkungen " wieder ver-
schwunden!
Die Betrügerischen Verkäufer waren natürlich schon über "alle Berge" und konnten nicht mehr Regresspflichtig gemacht werden!
Auch die Anzeige bei der Polizei verlief im Sande.Viel Hoffnung hat ihnen die
Polizei sowiso nicht gemacht.
Die Magnetdecke landete am Ende im Mülleimer.
EIN SEHR TEURER AUSFLUG!!!!!!!!!!!!

BÄRENHOF32 am 16.10.2014 um 09:04 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.