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Das können Sie tun

  • Ansprech­partner. Wenn Sie weniger als männ­liche Kollegen mit ähnlicher Qualifikation verdienen, sprechen Sie zunächst mit Ihrem Vorgesetzten. Falls Sie dort nicht weiterkommen, sind Gleich­stellungs­beauftragte und Betriebsrat die nächsten Ansprech­partner. Zum Thema beraten auch Gewerk­schaften.
  • Klage. Will Ihr Arbeit­geber das Gehalt nicht anpassen, können Sie eine Eingruppierungs­klage anstrengen. Vor Gericht müssen Sie dann nach­weisen, dass Ihr Aufgaben­bereich mit dem eines besser bezahlten Kollegen vergleich­bar ist.
  • Neues Gesetz. Vorteilhaft für Sie könnte das neue „Entgelt­gleich­heits­gesetz“ sein. Bundes­familien­ministerin Manuela Schwesig will es noch 2015 auf den Weg bringen. Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sollen dann verpflichtet sein, gerechtere betriebliche Strukturen zu schaffen. Behalten Sie im Auge, ob und wann das Gesetz in Kraft tritt.

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H.E.47 am 20.05.2015 um 20:58 Uhr
Titel und Anliegen der Frau sind doch falsch?!

Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass Frau Wallas weniger verdient wegen ihres Geschlechts! Was also soll diese Falschinformation?
Viel mehr geht aus dem Artikel hervor, dass ein (!) Kollege von ihr mehr verdient weil er früher eine andere Aufgabe hatte (und man ihm logischerweise danach nicht wieder Gehalt kürzen konnte). Von daher sieht es aus als missbrauche die Frau die "Gleichberechtigung" um mehr Geld für sich zu fordern, zum Schaden von allen, die wirklich benachteiligt in ihrem Beruf sind (aus welchen Gründen auch immer).
Und dann empört sie sich noch darüber, dass sie den Beweis bringen muss wenn sie glaubt diskriminiert zu werden? Ist das nicht logisch? Muss das nicht jeder? Sonst kann doch jeder behaupten er würde diskriminiert und die Behörden/Arbeitgeber/usw. hätten nichts anderes zu tun als das Gegenteil zu beweisen...

Gelöschter Nutzer am 19.05.2015 um 10:32 Uhr
Neid

"Walla arbeitet seit 21 Jahren an der Uni." Das heißt 21 Jahre alt hatte sie kein Problem mit ihrer Entlohnung, die genau dem Vertrag entsprach, dem sie freiwillig abgeschlossen hatte. Und nach 21 Jahren kam der Neid. Sie stört sich ja erst seit dem Moment an ihrem Gehalt, als sie erfuhr, dass andere mehr verdienen. Zuvor fand sie sich absolut ausreichend entlohnt.