Unser Rat

Strategie. Machen Sie auch umstrittene Posten in der Steuererklärung geltend. Prüfen Sie, ob Ihr Steuer­bescheid dazu vorläufig bleibt. Finden Sie dort im Klein­gedruckten keinen Vorläufigkeits­vermerk, legen Sie binnen eines Monats Einspruch ein. Das ist per Brief, Fax oder mündlich im Finanz­amt möglich. Sie dürfen nach einem Einspruch Kosten und Belege auch noch nach­reichen. Bleibt Ihr Steuer­bescheid bis zur juristischen Klärung offen, erhalten Sie auto­matisch Nach­schlag, wenn ein Prozess zu Ihren Gunsten ausgeht und die Finanz­ämter das Urteil allgemein anwenden (Meldung Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, Finanztest 6/2015).

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