So legen Sie Einspruch ein

Hier finden Sie Formulierungs­vorschläge, wenn Sie Einspruch einlegen wollen. Je nach dem, welches Thema für Sie Sie interes­sant ist, wählen Sie einen der Text­bausteine.

Los geht es mit dem Betreff

„Betreff: Einkommensteuer­bescheid 20... vom ... Steuer-Nr. ....

Hier­mit lege ich Einspruch gegen den Einkommensteuer­bescheid 20... ein.“

Dann kommt die Begründung

  • Werbungs­kosten für häusliche Arbeits­plätze. „Der Große Senat des Bundes­finanzhofs wird entscheiden, ob berufliche Kosten für ein Arbeits­zimmer bei privater Mitnutzung des Raumes anteilig als Werbungs­kosten anerkannt werden müssen (Az. GrS 1/14). Ich beantrage das Ruhen des Verfahrens nach Paragraf 363 Absatz 2 der Abgaben­ordnung.“
  • Erstattung von Abgeltung­steuer. „Der Antrag auf individuelle Besteuerung meiner Kapital­einkünfte und auf Erstattung von Abgeltung­steuer wurde abge­lehnt, weil die Einspruchs­frist für den Steuer­bescheid abge­laufen war. Der Bundes­finanzhof wird klären, ob Anträge auf Güns­tiger­prüfung auch danach noch möglich sind (Az. VIII R 14/13). Ich beantrage das Ruhen des Verfahrens nach Paragraf 363 Absatz 2 der Abgaben­ordnung.“
  • Splitting­tarif für Allein­erziehende.„Mein Einkommen wird im Steuer­bescheid nach dem Grund­tarif versteuert. Ob ich als allein­erziehende Mutter/allein­erziehender Vater Anspruch auf den Splitting­tarif habe, sollen Bundes­finanzhof (Az. III R 62/13) und Bundes­verfassungs­gericht (Az. 2 BvR 1519/13) klären. Ich beantrage das Ruhen des Verfahrens nach Paragraf 363 Absatz 2 der Abgaben­ordnung.“
  • Werbungs­kosten für Burn-out-Erkrankung.„Für einen Burn-out durch Stress im Beruf wurden Behand­lungs­kosten von ... Euro nicht als Werbungs­kosten anerkannt. Ob das rechtens ist, wird der Bundes­finanzhof entscheiden (Az. VI R 36/13). Ich beantrage das Ruhen des Verfahrens nach Paragraf 363 Absatz 2 der Abgaben­ordnung.“

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