Um ein Fahrtenbuch geht es in einem Musterprozess beim Bundesfinanzhof. Der Kläger hatte im Fahrtenbuch lückenlos Stichpunkte zu allen Fahrten notiert, aber erst später am Computer auf einer Liste ausführlichere Angaben gemacht. Diese Art von doppelter Buchführung will das Finanzamt nicht anerkennen. Steuerzahler mit vergleichbaren Fällen können sich in den Prozess einklinken. Sie legen gegen Steuerbescheide, die jetzt zugehen, innerhalb eines Monats Einspruch ein und verweisen auf das Verfahren VI R 33/10 beim Bundesfinanzhof. Dann bleibt ihr Fall offen.

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