Muskel­aufbau Gefähr­liche Mittel aus dem Internet

24.01.2018
Muskel­aufbau - Gefähr­liche Mittel aus dem Internet
Kräfte steigern. Illegale Präparate bergen ernste Gesund­heits­risiken. © Thinkstock

„Gezielter Muskel­aufbau“, „Kraft­steigerung“ – in Onlineforen schwärmen Bodybuilder von Präparaten mit Sarm. Das Kürzel steht für Selektive Andro­genrezeptor-Modulatoren. Die Mittel sollen wie klassische Anabolika Muskeln wachsen lassen, aber ohne deren unerwünschte Neben­wirkungen, etwa das Wachs­tum der Prostata oder gesteigerte Aggressivität und Reiz­barkeit. Doch die Medikamentenbehörde der USA, die Food and Drug Administration, warnt vor Sarm: Sie könnten das Risiko für Herz­infarkt, Schlag­anfall und lebens­bedrohliche Reaktionen, etwa der Leber, erhöhen. Forscher berichten zudem im Fachmagazin Jama von der zweifelhaften Qualität der Mittel: Viele seien zusätzlich mit bedenk­lichen Substanzen wie Hormonen versetzt. Sarm sind in den USA und in Europa nicht als Medikamente zugelassen oder als Nahrungs­ergän­zungs­mittel anerkannt. Es gibt sie aber online auf dem Schwarz­markt.

24.01.2018
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