Musik­streaming-Dienste

Tipps: So funk­tionieren die Dienste: Finden, hören, teilen

Musik­streaming-Dienste Testergebnisse für 9 Musikstreaming-Dienste (Premiumangebot)

Inhalt
  • Der Auftakt. Sie müssen sich bei einem der Dienste anmelden. Fast alle bieten eine kostenlose Test­version und verlangen dafür nur eine E-Mail-Adresse. Napster, Wimp, Simfy und Sony fragen auch dafür schon nach Konto­daten und die Test­phase geht auto­matisch in einen kosten­pflichtigen Vertrag über, wenn Sie nicht kündigen.
  • Die Ouver­türe. Sie können am Computer meist über den Internet­browser auf das Repertoire des Dienstes zugreifen. Bei Spotify und Wimp müssen Sie eine Software herunter­laden. Wenn Sie ohne Limit und Werbung am Computer hören möchten, kostet das meist 5 Euro im Monat. Wer auch über App auf dem Smartphone oder Tablet Musik genießen will, zahlt 10 Euro. Es gibt auch Stereo­anlagen oder Fernsehgeräte, die einzelne Dienste unterstützen. Die Anbieter schließen eine gleich­zeitige Online-Nutzung auf verschiedenen Geräten aus und unterbinden sie tech­nisch.
  • Das Intermezzo. Songs landen per Stream auf dem Computer, Smartphone oder Tablet. Das heißt, Sie laden sie Stück für Stück während des Hörens herunter. Deshalb ist zum Streamen eine Internet­verbindung erforderlich. Anders als beim Download haben Sie beim Streamen keine Datei auf dem Gerät gespeichert, die Sie auf CD brennen können.
  • Das Finale. Über die Such­funk­tion sollten Verehrer von Rock, Pop, Jazz und Klassik ihre Lieblings­titel finden. Sie können ganze Alben anhören oder sich eigene Abspiel­listen zusammen­stellen. Die können sie offline verfügbar machen und dann ohne Internet­verbindung hören.
  • Der Beifall. Wenn Sie stolz sind auf Ihre Musik­zusammen­stellung, können Sie sie mit anderen Nutzern teilen, sie empfehlen oder über eine Facebook-Verbindung präsentieren, welche Musik Sie gerade hören.

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17 Kommentare Diskutieren Sie mit

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07051941 am 17.11.2018 um 21:30 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Sir_T am 18.09.2015 um 10:57 Uhr
Genial und für manche kostenlos...

...ist die Musik-Datenbank von Naxos. Ich habe davon bisher nirgends gelesen und bin erst vor kurzem zufällig darüber gestolpert, als ich mich schlau machte, welche Möglichkeiten die Stadtbibliothek Heilbronn ONLINE anbietet - viele Büchereien im Umkreis sind dem angeschlossen. Unter anderem ist das Angebot der Naxos-Datenbank enthalten.
Für Klassik-Fans: https://www.naxosmusiclibrary.com/home.asp (114.200 Alben)
Für Jazz-Fans: http://www.naxosmusiclibrary.com/jazz/home.asp (9.000 Alben)
Ein Abo ist - gemessen an den Spotify & Co. - nicht billig. 165 EUR bzw. 73 EUR kostet der Jahresbeitrag. Dafür gibt es eine riesige Auswahl des jeweiligen Genres, einschließlich ALben, die längst vergriffen sind.
Für mich als Benutzer der Stadtbibliothek ist die Nutzung in der Jahresgebühr von 16 EUR enthalten.

Profilbild Stiftung_Warentest am 04.12.2013 um 16:55 Uhr
@ChrisDeburgh

Lossless klingt zunächst gut, aber nur nach einem Test könnten wir dazu etwas sagen. Zur Gewichtung der Urteile stehen wir erstens, weil die Urteile für die Hörqualität sehr dicht beeinander liegen, so dass dieses Kriterium kaum zur Unterscheidbarkeit der Dienste beiträgt, und zweitens, weil der der beste Klang nichts nützt, wenn das Repertoir nichts taugt. Und auch die weiteren Gruppenurteile zu Vielseitigkeit, Benutzung, Informationen und Verträge müssen stimmen, erhalten also Gewicht im test-Qualitätsurteil. (Bu)

ChrisDeburgh am 04.12.2013 um 16:37 Uhr
WiMP mit "lossless"Qualität - Wertungsänderung?

WiMP bietet jetzt mit seiner Hifi-Option das Streamen in lossless (FLAC oder ALAC) Qualität für rd 20€ im Monat an. Wie würde sich das auf den Test auswirken? Und damit verbunden: warum wurde das zentrale Element der Services, der gute Klang, mit nicht mal einem Drittel der Punkte gewertet?

j.o.h am 15.11.2013 um 10:23 Uhr
Wer zahlt was an Musiker?

Bei den für die meisten Hörer doch recht ähnlichem Angebot wundert es mich etwas, dass die liebe Tante Stiftung Warentest nicht einige weitere ethische Entscheidungskriterien dem Leser in die Hand gibt, wie es bei Klamottentests schon regelmäßig der Fall ist: Vielleicht will nicht nur ich wissen, ob Künstler oder Hedge-Fonds mehr Geld von meinem 120€ Jahresbeitrag fürs Musikhören bekommen. Und hier scheint Deezer vor Spotify zu liegen, während Google und andere Überseedienste die Künstler kurz halten. Kann man das so sagen? Wäre schön, wenn auch hier Test eine erweiterte Informationsbereitstellung in Zukunft sehen würde.
Wem es interessiert: zu Zahlungen der Musikstreamer fand ich folgendes:
http://www.spotidj.com/blog/spotify-payout-q3-2012-and-some-extras/