So haben wir getestet

Im Test: 9 deutsch­sprachige Streaming­dienste (Premium­angebot).
Mindest­voraus­setzung: Alle laufen unter Wind­ows-PC, Mac OS, iOS und Android.
Anbieter­auswahl: Januar 2013.
Erhebungs­zeitraum: März bis Mai 2013.

Abwertungen

War der Daten­schutz beider Apps sehr kritisch, werteten wir das Qualitäts­urteil um eine Note ab. Waren Mängel in den AGB deutlich bzw. sehr deutlich, werteten wir das Qualitäts­urteil um eine halbe beziehungs­weise eine Note ab.

Hörqualität: 30 %

Es wurde ein Hörtest mit drei verschiedenen Musikstücken mit fünf geschulten Probanden in zwei Szenarien durch­geführt (in Anlehnung an Richt­linie ITU-R BS 1534): Hörqualität bei stationärer Nutzung (gute Daten­rate) und Hörqualität bei mobiler Nutzung mit gedrosselter Qualität (simuliert mit 200 kbit/s). Als Referenz galt die jeweilige Audio-CD.

Repertoire: 25 %

Pro Dienst wurden 100 Alben aus fünf verschiedenen Musiksparten auf Verfügbarkeit kontrolliert: Rock/Pop national und interna­tional, Schlager, Jazz und Klassik. Grund­lage waren Chart­listen und Expertenmeinungen.

Vielseitig­keit und Benut­zung: 25 %

Ein Experte prüfte die Vielseitig­keit, zum Beispiel die Unterstüt­zung verschiedener Systeme und Funk­tionen, ebenso die Qualität der Informationen (zum Beispiel die über den Künstler). Bei der Benut­zung am Computer wurde unter anderem geprüft, wie gut sich Dienste installieren lassen. Analog wurde die Benut­zung am Smartphone untersucht.

Information und Verträge: 20 %

Verträge: unter anderem die Vielfalt der Vertrags­arten und der Zahlungs­arten. Welche Informationen findet der Nutzer unter anderem über den Anbieter selbst? Umgang mit Nutzer­daten: z. B. Pass­wort­schutz, Verbraucherfreundlich­keit der Daten­schutz­erklärung.

Daten­schutz Smartphone-Apps: 0 %

Der Daten­verkehr der Android- und iOS-Apps wurde protokolliert und analysiert. Wenn das Pass­wort unver­schlüsselt gesendet wurde, lautete der Daten­schutz sehr kritisch. Wurden unnötig Daten gesendet z. B. eine eindeutige Gerätekennung, oder wurde der Netz­betreiber identifiziert, lautete der Daten­schutz kritisch.

Mängel in den AGB: 0 %

Ein juristischer Experte prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen auf Klausel­verstöße.

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