Kinder­tester. Die Musikspieler wurden in einem Extratest von Kinder­garten­kindern unter die Lupe genommen.

Kinder lieben Hörbücher und Lieder. Aber wie kindgerecht sind die Abspielgeräte? Die Stiftung Warentest hat 13 Musikspieler für Kinder geprüft, darunter klassische CD-Player und moderne Modelle wie die beliebte Toniebox. Schade: Die allermeisten Musikspieler sind zu laut für Kinder­ohren, bei einem fanden die Tester sehr kritische Mengen eines Schad­stoffs. Insgesamt drei Geräte sind empfehlens­wert, eines davon erhält das Qualitäts­urteil Gut.

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TestMusikspieler für Kinder im Testtest 11/2019
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Fast alle Musikspieler sind zu laut

Kinder hören Musik und Hörbücher gern laut, aber genau das wird zum Problem. Die meisten Kinder­musikspieler im Test sind zu laut für Kinder­ohren. Bei einigen liegt das an den Laut­sprechern, andere können nur dann zu laut werden, wenn die Kleinen sie mit Kopf­hörern nutzen. Auf die sollten Eltern bei ihrem Nach­wuchs lieber verzichten. Kopf­hörer liegen den Musikspielern nicht bei, lassen sich aber bei den meisten Geräten anschließen. Eine Lärm­forscherin erklärt in unserem Artikel, was Eltern bei der Musiklaut­stärke und bei Kopf­hörern beachten sollten.

Ein Musikspieler mit Schad­stoffen belastet

Die gute Nach­richt: Schad­stoffe sind bei fast allen Musikspielern kein Thema. Wir untersuchten die Geräte unter anderem auf Weichmacher, Schwer­metalle und kurz­kettige Chlorparaf­fine. Nur bei einem Gerät – dem Musikspieler BigBen Kids Unicorn Edition – fanden wir in den Bedienknöpfen sehr kritische Mengen des Schad­stoffs Naph­thalin. Naph­thalin gehört zu den poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen (PAK) und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Unser Urteil deshalb: mangelhaft.

Das bietet der Kinder­musikspieler-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Test­ergeb­nisse für 13 Musikspieler, darunter 9 CD-Player und 4 moderne Modelle, die zum Beispiel Musik von Speicherkarte oder aus dem Internet abspielen. Sie erfahren, wie gut der Klang und wie kindgerecht die Laut­stärke ist und ob Schad­stoffe eine Rolle spielen. Sie finden Urteile zu Akku­lauf­zeit, Halt­barkeit und zur elektrischen Sicherheit.

Tipps für Eltern. Welcher Eigenheiten, Stärken und Schwächen haben die einzelnen Musikspieler? Wo gibt es günstig spannende Hörbücher? Was bringt die Karaoke-Funk­tion einiger CD-Spieler? Wir sagen Ihnen, welches Gerät das richtige für Sie und Ihr Kind ist.

Filter­möglich­keiten. Meist reichen drei Klicks, um den für Sie am besten geeigneten Kinder­musikspieler zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 11/19.

Musik und Hörspiele längst nicht mehr nur von der CD

Die Kinder­musikspieler im Test sind sehr unterschiedlich. Die Klassiker spielen in erster Linie Musik von der CD. Auf modernen Musikspielern landen Inhalte mitt­lerweile aber über Speicherkarten, USB-Sticks, per Smartphone oder über kleine Spielfiguren. Eltern müssen sich vor der Neuanschaffung entscheiden, auf welche Weise ihre Kinder künftig Musik hören sollen. Hier lesen Sie, was moderne Musikspieler drauf haben. Alle Details nach dem Frei­schalten des Testbe­richts.

Video: Musikspieler für Kinder im Test

Beispiel Hörbert – Lieder und Geschichten auf der Speicherkarte

Auf einer mitgelieferten Speicherkarte befinden sich bei diesem Modell bereits Lieder und Geschichten. Eigene Inhalte speichern Eltern mithilfe der Hörbert-Software auf eine micro SD-Karte. Jede der neun bunten Tasten führt zu einer Abspiel­liste mit Hörbüchern oder Musik­titeln. Mit den beiden grauen Tasten wird vor- und zurück­gespult.

Beispiel Toniebox – Figuren statt Tasten und Knöpfe

Kleine Figuren, die „Tonies“, über­mitteln Musik und Hörbücher. Wird ein Tonie auf die Box gestellt, startet ein bestimmter Inhalt. Die Laut­stärke lässt sich durch kneifen der Toniebox-Ohren regulieren. Zum Vor- und Zurück­spulen wird die Box nach links oder rechts geneigt. Fürs Einrichten und Herunter­laden neuer Inhalte braucht der Würfel WLan.

Beispiele Tigerbox und Dog Box – Musik vom Handy

Die kleinen Boxen werden per Speicherkarte mit Musik und Hörbüchern versorgt. Alternativ gelangen via Bluetooth und Smartphone auch Inhalte vom Streaming-Dienst ins Kinder­zimmer. Bei der Dog Box lässt sich zudem ein USB-Stick nutzen.

Klassische Musikspieler – Musik kommt von CD

Klappe auf, CD rein, Klappe zu – wer es unkompliziert mag, greift zum CD-Spieler. Die neun Modelle im Test unterscheiden sich in einigen Extras. Fünf besitzen Mikrofone für „Karaoke“, mit manchen Musikspielern lässt sich auch Radio hören – und zwei Geräte haben zusätzlich ein Kassetten­deck.

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