Auf CD, Computer, Smartphone oder tragbarem Musikspieler: Musik liegt heute meist in digitaler Form vor. Es gibt eine verwirrende Vielfalt Dateiformate:

Wav-Dateien enthalten meist unkomprimierte Audiodaten. Vorteil: optimale Klangqualität. Nachteil: Die Dateien nehmen viel Speicherplatz weg. Darum werden sie vor allem dann genutzt, wenn perfekter Klang entscheidend ist – etwa bei professionellen Musikproduktionen.

MP3-Dateien sind komprimiert und brauchen bei gleicher Spieldauer weniger Speicher als Wav-Dateien. Wie viel genau, hängt davon ab, mit welcher Datenrate sie komprimiert wurden. Je höher die Datenrate, desto höher sind der Speicherbedarf und die Klangqualität. Für gehobene Ansprüche etwa bei klassischer Musik sollten MP3-Dateien nicht mit weniger als 192 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) kodiert werden.

AAC, WMA und Ogg Vorbis sind ebenfalls komprimierte Formate. Sie nutzen modernere Kompressionsverfahren als MP3 und bieten bei gleicher Datenrate einen besseren Klang – oder nehmen bei gleicher Klangqualität weniger Speicherplatz weg. Allerdings sind diese Formate nicht so weit verbreitet wie MP3. Wer seine Musiksammlung in einem dieser Formate führt, muss darauf achten, dass all seine Geräte damit umgehen können.

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