Unser Rat

Tauschbörse entfernen. Eltern, die vermuten, dass ihre Kinder auf ihren Rechnern Tauschbörsenprogramme aufgespielt haben und deren Nutzung verhindern wollen, können die Software „Digital File Check“ unter www.gvu.de ­herunterladen, um das Tauschprogramm aufzuspüren und vom Computer zu löschen. Aber Vorsicht: Wer nicht aufpasst, löscht alle – auch die legal erworbenen – Multimediadateien vom Computer.

Legale Nutzung. Wenn Sie Tauschbörsen legal nutzen, etwa für den Austausch von freien Programmen wie Linux, sollten Sie darauf achten, was sich in dem Ordner ­befindet, den Sie anderen zum Herunterladen öffnen. Geben Sie nie den ganzen Inhalt der Festplatte zum Tausch frei.

Computernetzwerk. Schützen Sie Ihren Internetanschluss vor unberechtigtem ­Zugriff, wenn mehrere Personen darauf Zugriff haben könnten. Einen kabellosen Internetzugang (WLAN) können sie vor dem Zugriff Dritter schützen.

Unterlassungserklärung. Haben Sie Post von Rechtsanwälten der Medienwirtschaft wegen Urheberrechtsverletzungen bekommen, sollten Sie vorerst nichts unterschreiben und einen Anwalt aufsuchen. Beeilen Sie sich, denn in den Unterlassungsforderungen werden oft sehr kurze Fristen gesetzt.

Zeugnisverweigerung. Eltern und Kinder müssen nicht sagen, ob Familienmitglieder Tauschbörsen illegal genutzt haben.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1016 Nutzer finden das hilfreich.