Musik Streaming

Premium- und kostenloser Zugang im Vergleich: Gratis nur mit Werbung und Einschränkungen

Ein Premium­zugang bei einem Musik­streaming­dienst kostet zwischen 8 und 10 Euro im Monat. Deezer und Spotify bieten auch einen kostenlosen Tarif. Dafür müssen Nutzer ein paar Einschränkungen hinnehmen.

Musik Streaming Testergebnisse für 11 Musik­streaming­dienste 09/2016

Inhalt

Werbung. Bei den kostenlosen Tarifen blendet der Dienst zwischen­durch Werbung ein: Markt­führer Spotify etwa einen Spot pro halbe Stunde.

Weniger Funk­tionen. Wer nichts bezahlt, kann nicht mit dem vollen Funk­tions­umfang des Dienstes auf den Musikkatalog zugreifen. Zwar können die Nutzer nach Songs und Alben suchen, doch die Wieder­gabe von Alben oder Playlists erfolgt häufig im „Shuffle-Modus“, also in zufäl­liger Reihen­folge. Einzelne Titel kann der Anwender nicht immer auswählen. Auch zum nächsten Song kann er nicht beliebig oft weiterschalten.

Kein Offlinemodus. Bei einem Premium­tarif haben Nutzer die Möglich­keit, ihre Lieblings­spiel­listen oder Alben auch herunter­zuladen. Dann brauchen sie keine Internet­verbindung, um Musik zu hören. Das ist zum Beispiel im Flugzeug praktisch. In der Gratis­version können Musikfans ihre Lieblings-Playlists nicht offline verfügbar machen. Die Gratis­zugänge funk­tionieren nur, solange der Nutzer online ist.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

otm am 05.01.2020 um 11:20 Uhr
Test des Repertoires

@ Kipfix: Abgesehen davon, dass der Test schon Jahre zurückliegt, kann man unter "So haben wir gestestet" eine Liste der 700 geprüften Alben einsehen, darunter finden sich auch 100 Titel aus dem Bereich Klassik.

Kipfix am 28.12.2019 um 15:16 Uhr
Klassische Musik

Der Test hat offenbar nur Populäre Musik einbezogen, aber wenn man sich auch für klassische interessiert, schaut das Ergebnis sehr anders aus. Selbst der teure Tidal ist da mäßig sortiert, Deezer und Juke auch, wogegen Apple Music wesentlich besser bestückt ist.

GuessWhat am 24.06.2018 um 21:03 Uhr
Meine Erfahrungen 1

Meine persönliche Erfahrungen:
Amazon Music Unlimited: Für Prime - Kunden das günstigste Angebot auf dem Markt. Die App ist eine Ansammlung von Bugs und geradezu eine Beleidigung für den Nutzer. Die Bedienungsfreundlichkeit ist stark verbesserungswürdig. Folgen von Künstlern nicht möglich. Musikhören mit hoher Qualität (256 kBit/s) sehr gut möglich. Gut: Automatische Playlist mit zeitlicher Sortierung der hinzugefügten Musik. Lyrics-Darstellung funktioniert zuverlässig. Sehr guter Support.
Spotify: App hat nur sehr wenige Bugs, insbesondere im Vergleich mit Amazon. Mehrpreis von ca. €2 gegenüber Amazon mit Prime. Hohe Soundqualität (320 kBit/s). Sehr einfaches Umschalten zwischen Abspielgeräten. Bedienungsfreundlichere App, aber ebenso noch stark verbesserungswürdig. Schlechter Support (nur Forum & Twitter), der oft weniger weiß als der Nutzer selbst. Lyrics-Darstellung nicht auf vielen Tablets und auf FireTV (Smartphone klappt), was für mich ein NoGo ist. Folgen von Künstlern möglic

GuessWhat am 24.06.2018 um 13:14 Uhr
Meine Erfahrungen 2

Deezer:
App für Android und Fire OS praktisch bugfrei. Die App für Fire OS verhindert nicht den Standby und ist deshalb praktisch nutz- und sinnlos. Sehr schlecht! Hier muss man ggf. durch technische Kniffe (z. B. Wake Lock über Sideloading) nachhelfen. Lyrics-Darstellung sehr gelungen und funktioniert auch tatsächlich. Flow-Funktion (Empfehlungen aufgrund der gehörten Titel) sehr treffsicher und gut umgesetzt. Bedienungsfreundlichkeit und -logik am besten von allen drei Anbietern (Spotify, Amazon und Deezer). Schlecht: Keine Verknüpfung mehrerer Geräte (Abspielen auf einem Gerät beginnen und auf einem anderen fortsetzen). Technisch die schlechteste App aller drei Anbieter. Support mittel bis gut, aber deutlich besser als Spotify. Ebenfalls €2 teurer als Amazon (mit Prime). 320 kBit/s und damit sehr gute Soundqualität.
Fazit für mich:
Der persönliche Geschmack entscheidet. Amazon leider extrem buggy. Für mich ist Deezer die beste Wahl.

GuessWhat am 23.06.2018 um 16:59 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.