Musik Meldung

Wer gern in historischen Noten schmökert, findet unter der Internetadresse www.schrank-zwei.de neues Lesefutter. Das Projekt der Sächsischen Landesbibliothek stellt digitalisierte Fassungen von Notenhandschriften bereit, die im sogenannten „Schrank II“ in der Dresdner Hofkirche aufbewahrt wurden. Vertreten sind Komponisten des Barock wie Händel, Telemann und Vivaldi. Unter der Adresse www.slub-dresden.de/sammlungen/digitale-sammlungen/kollektionen können die Handschriften direkt nach Komponisten oder Titeln durchsucht werden. Die Seite ist allerdings etwas unübersichtlich. Musikhistorisch weniger bedeutend, aber besser lesbar als digitalisierte Handschriften sind Onlinearchive gedruckter Noten. Auf Webseiten wie dem International Music Score Library Project (www.imslp.org) oder Mutopia (www.mutopiaproject.org) findet sich eine große Auswahl an gemeinfreien (urheberrechtlich nicht mehr geschützten) Noten zum kostenlosen Herunterladen.

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