Mülltrennung Meldung

Den Müll zu trennen, schont nicht nur die Umwelt. Auch die Müllgebühren sinken: Durch die Mülltrennung kann die teure Restmülltonne eine Nummer kleiner ausfallen. Finanztest hat die Müllgebühren der 10 größten deutschen Städte untersucht und gibt Tipps zur Mülltrennung sowie zum Gebühren sparen.

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MeldungMülltrennungFinanztest 08/2010
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Mülltrennen schont die Umwelt

Müll ist nicht wertlos. Im Gegenteil: Bio-Abfälle aus der braunen Tonne können als Energiequelle oder Dünger dienen – in Vergärungsanlagen lässt sich Bioabfall zu Biogas umwandeln und so aufbereiten, dass es ins Erdgassystem eingespeist werden kann. Plastikabfälle der gelben Tonne können zu Getränkekästen oder Rohren recycelt werden. Diese und viele andere Verwendungen schonen die Umwelt.

Mülltrennen schont die Haushaltskasse

Doch wegen der unterschiedlichen Preise für die Leerung der Restmülltonne auf der einen und der Recyclingtonnen auf der anderen Seite lohnt sich das Mülltrennen auch finanziell: Wer es schafft, seinen Restmüll zu verringern und mehr Müll in die braune, gelbe und blaue Tonne zu werfen, spart. Denn diese Tonnen sind sehr viel günstiger – manchmal sogar kostenlos. Wie hoch die Ersparnis ist, hängt vom Ort ab. Die Gemeinden legen die Gebühren fest und regeln auch, ob sich Mülltrennen für ihre Bürger lohnt. „Wer kilometerweit zum Wertstoffhof fahren muss, wird eher dazu neigen, Papier oder Verpackungen in den Restmüll zu werfen“ sagt Andreas Bruckschen, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft. „In Gemeinden mit Wertstofftonnen ist die Trennungsquote höher“.

Müllgebühren: Bis dreimal so teuer

Der Vergleich von Finanztest zeigt, dass Kommunen das Mülltrennen fördern können. In Bremen, Köln oder Frankfurt am Main sind alle Tonnen bis auf die Restmülltonne gratis. Der Vergleich zeigt auch, dass die Gebühren unterschiedlich hoch sind: Die 1 100-Liter-Restmülltonne kostet in Düsseldorf fast das Dreifache wie in Berlin. Vergleiche, die sich nur auf die Höhe der Gebühren beziehen, sind Reinhard Fiedler, Sprecher der Stadtreinigung Hamburg ein Dorn im Auge: „Nicht berücksichtigt wird, ob ein Unternehmen Tarif-Löhne zahlt, oder es in den Umwelt- und Klimaschutz investiert, etwa durch moderne Abfallbehandlungsanlagen. Alles das beeinflusst auch die Gebühren“.

Finanztest Sortierhilfe

Tierstreu gehört nicht in die Biotonne, Plastikschüsseln nicht in die gelbe Tonne. Um mit typischen Missverständnissen wie diesen aufzuräumen, hat Finanztest eine Sortierhilfe erstellt. Sie erhalten sie mit der vollständigen Fassung des Artikels. Er enthält eine praktische und kompakte Tabelle, in der Sie für 50 unterschiedlich Müllsorten auf einen Blick die Angabe finden, in welche Tonne diese gehören – geeignet für jede Kühlschranktür. Dazu gibts in der Tabelle die Preise für zwei weitere Tonnengrößen.

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