So halten Sie die Blutsauger auf Abstand

  • Dosieren. Setzen Sie Mücken­mittel für die Haut nur dann ein, wenn wirk­lich Mücken vorhanden sind. Wegen ihrer möglichen Neben­wirkungen wie Augen- und Schleimhautrei­zungen, sollten Sie die Mittel nicht wochen­lang verwenden. Am besten sprühen Sie das Mücken­mittel direkt auf die Hand und reiben nur die unbe­deckten Haut­partien damit ein. Sparen Sie die Partien um Augen und Mund aus. Wunden und entzündete Haut­stellen sind generell tabu.
  • Kinder schützen. Verwenden Sie Mücken­mittel besser erst für Kinder ab drei Jahren. Schützen Sie kleine Kinder und auch sich selbst zuerst mit lang­ärmeliger, heller Kleidung, Babys mit Moskitonetzen. Sprühen Sie ein Mittel nicht unmittel­bar auf ihr Kind, sondern zuerst in Ihre eigene Hand. Sparen Sie beim Einreiben der unbe­deckten Hautflächen, Gesicht und Hände des Kinds voll­ständig aus. So können Sie vermeiden, dass es sich das Mittel aus Versehen mit den Händen in die Augen reibt.
  • Baden. Die meisten Mücken­mittel sind wasser­löslich. Reiben Sie sich daher nach dem Baden, oder wenn Sie stark geschwitzt haben, recht­zeitig wieder ein.
  • Reisen in malariagefähr­dete Gebiete. Holen Sie sich vor der Reise ärzt­lichen Rat zu Medikamenten und Verhaltens­regeln ein. Nehmen Sie immer ein Mittel von Zuhause mit. Vorsichts­halber eins, das den Wirk­stoff Diethyltoluamid (DEET) enthält.
  • Aussperren. Halten Sie die Wohnung mückenfrei. Am einfachsten geht das mit fein­maschigen Fliegengittern. Die Auswahl reicht von Gaze-Rollos über gardinen­artige Vorhänge bis hin zu bespannten Rahmen, die Sie einsetzen können. Nehmen Sie auf Reisen vorsorglich ein größeres Stück Gaze mit, das Sie vor Ort zurecht­schneiden und mit Klett­band befestigen können.
  • Schlafen. Moskitonetze sorgen für mückenfreien Schlaf. Maschen­weiten von 2 Milli­metern reichen hier­zulande aus, in Tropen empfehlen sich eher 1 bis 1,2 Milli­meter. Frei­stehende Kuppelnetze stellen sich wie von selbst auf, ohne Deckenhaken. Auch Ventilatoren können Mücken fernhalten. Ultra­schall­geräte bringen dagegen nichts.
  • Verzichten. Nutzen Sie möglichst keine Biozid­verdampfer. Die strom­betriebenen Geräte verdampfen Insektizide gegen die Blutsauger - und können sie erfolg­reich bekämpfen. Doch je giftiger ihre Wirkung gegen Mücken, desto größer die Gefahr, dass die Chemikalien auch für Menschen und Haustiere ungesund sind. Setzen Sie die Geräte in geschlossenen Räumen allenfalls nur bei sehr starker Mückenplage oder in Epidemiegebieten ein.

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