Diese Wirk­stoffe sind drin

  • DEET (Diethyltoluamid) gilt als zuver­lässiger Wirk­stoff gegen Mücken. Wie lange er wirkt, hängt von der Konzentration im Mittel ab, ab 50 Prozent DEET verbessert sich der Schutz kaum noch. Kann Augen und Schleimhäute reizen, bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, greift Kunststoff­oberflächen etwa von Sonnenbrillen an.
  • Icaridin (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carbox­ylat) ist ähnlich effektiv wie DEET, schützt aber tendenziell etwas kürzer. Wird seit 1998 in Autan einge­setzt. Kann Augen und Haut reizen, gilt aber als besser verträglich als DEET. Für Kunststoff­oberflächen unbe­denk­lich.
  • PMD (Para-Menthan-3,8-diol) ist ein Bestand­teil des ätherischen Zitroneneukalyptus­öls, lässt sich auch synthetisch herstellen. Schützt tendenziell kürzer als Icaridin und DEET. Der Wirk­stoff PMD kann vor allem die Augen stark reizen und bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen.
  • EBAAP (Ethyl-Butylacetylamino­propionat) ist weniger wirk­sam als DEET, Icaridin und PMD. Kann die Augen reizen, gilt aber als gut verträglich.
  • Ätherische Öle wie Lavendel, Citronella und Geraniol schützen weniger effektiv als synthetische Wirk­stoffe. Sie dampfen zügig ab, sodass die Haut regel­mäßig nachbehandelt werden muss. Die Natur­produkte sind nicht unbe­denk­lich. Geraniol etwa kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, Öle aus Lavendel und Citronella die Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Sonnenlicht kann die Neben­wirkung verstärken.

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