Mücken­mittel Test

Mücken können einem noch den schönsten Sommer­abend vermiesen. Davor schützen sollen Mücken­mittel. Die besten wehren tag- wie nacht­aktive Mücken zuver­lässig ab, im Ideal­fall acht Stunden lang. Einige Mittel aber sind völlig wirkungs­los. Im Test: 21 Mücken­mittel für die Haut (vier davon gut) und sechs Mücken­armbänder (ohne Testnote). Der Test zeigt auch, welche Mittel gut sind für Europa- und Fernreisen und informiert über Neben­wirkungen.

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TestMücken­mitteltest 06/2014
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DEET wirkt am längsten

Von 21 getesteten Mücken­mitteln für die Haut schneiden vier „gut“, drei „befriedigend“, neun „ausreichend“ und fünf sogar „mangelhaft“ ab. Güns­tige Mittel gibt es schon ab 0,13 Euro pro 10 ml, ein gutes Produkt kostet aber rund das Acht­fache. Am besten schützen im Test die beiden Produkte mit dem Wirk­stoff Diethyltoluamid, kurz DEET. Sie wehren die südliche Hausmücke, Gelbfieber- und Malariamü­cken erfolg­reich über Stunden ab. Wer in mücken­verseuchte Gebiete oder in die Tropen reist, sollte deshalb auf solche Mittel zurück­greifen. Kehr­seite der Medaille: DEET kann sensiblen Personen schon mal Tränen in die Augen treiben. Der Wirk­stoff gilt als schleimhautreizend.

Keine Wirkung ohne Neben­wirkung

Die meisten Mücken­mittel reizen Augen und Schleimhäute, wenn auch nicht gleich stark. Ähnlich effektiv, aber etwas besser verträglich als DEET-haltige Mittel sind Produkte mit dem Wirk­stoff Icaridin. Sie reichen in Deutsch­land und inner­halb Europas in der Regel aus. Am wenigsten belastet im Test ein icarid­inhaltiges Gel für Kinder die Schleimhaut − schützt aber nur „ausreichend“ gegen Mücken­stiche. Ein Mittel mit einer doppelt so hohen Icaridin-Konzentration wurde dagegen Testsieger.

Sticht sie oder sticht sie nicht?

Mückenmittel: Sticht sie oder sticht sie nicht?

50–70 Mücken sind im Raum, wenn die Probanden des Mücken­mittel-Tests ihren Arm herhalten – denn nur so lässt sich prüfen, ob Mücken­mittel wirk­lich halten, was sie versprechen. Im Video zeigen wir, was ein gutes Mücken­mittel leistet, was von Mücken­armbändern zu halten ist und mit welchem Aufwand die Wirk­samkeit der Sprays und Lotionen im Prüf­institut getestet wird.

Schmuck ohne Schutz

Die sechs geprüften Mücken­armbänder zu Preisen zwischen 0,20 und 16 Euro pro Stück setzen ätherische Öle ein, zum Beispiel Citronella, Geraniol oder Lavendelöl. Grund­sätzlich gilt: Solche Öle schützen weniger effektiv als synthetische Wirk­stoffe wie Icaridin und DEET. Auch sind sie nicht unbe­denk­lich. Geraniol etwa kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Öle aus Lavendel und Citronella die Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Allergische Reaktionen rufen die Armbänder im Test zwar nicht hervor. Gegen Mücken helfen sie aber auch nicht. Sekunden­schnell stechen die Insekten zu, selbst in unmittel­barer Nähe der Armbänder. Als nettes Sport­mode-Accessoire mögen einige Bänder über­zeugen, als Schutz­schild gegen Mücken definitiv nicht.

Alternative Mittel meist wirkungs­los

Um sich gegen Mücken zu schützen, muss nicht immer Chemie zum Einsatz kommen. So können auch Kleidung, Mückennetze oder auch bestimmte Verhaltens­regeln die Anzahl der Mücken­stiche mindern (siehe Tipps). Viele alternative Mittel wie Ultra­schall­geräte, UV-Licht-Fallen, Gartenfa­ckeln und Teelichter bringen dagegen nichts. Ebenso wenig helfen Haus­mittel wie Zitronenmelisse und Tomaten- oder Basilikum­pflanzen auf der Fens­terbank. Eins steht fest: Mücken finden auch im Dunkeln ihren Wirt. Sie orientieren sich vor allem am Körpergeruch, Kohlen­dioxid­anstieg durch ausgeatmete Luft und an der Körpertemperatur.

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