Die Motorradunfälle sind auch im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen: um zehn Prozent, wie das Institut für Zweiradsicherheit in Essen konstatiert. Die Zahl der Getöteten sank von 1 080 (darunter 134 Mofafahrer) auf 980 (122). Der Trend hält seit 20 Jahren an – von 65 000 verunglückten Motorrad- und Rollerfahrern 1985 zu etwa 35 000 im Jahr 2004. Dabei erhöhte sich der Bestand in den letzten 20 Jahren um 170 Prozent auf nunmehr 3,8 Millionen Motorräder und -roller. Als Gründe für die positive Entwicklung werden verbesserte Ausrüstung und Verkehrswege, vor allem aber Aufklärungsarbeit bei Motorrad- und Autofahrern genannt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 55 Nutzer finden das hilfreich.