Motorola Lapdock 100 Nicht ganz ein Netbook

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Das Motorola Lapdock ist eine Docking­station für das haus­eigene Smartphone Atrix. Sie besteht im Wesentlichen aus Bild­schirm, Tastatur und Akku.

Ohne Atrix nutzlos

Als Rechenzentrum fungiert das Atrix selbst (siehe Produktfinder Handys). Ohne das Atrix ist das Dock nutzlos. Programme können nur direkt auf dem Handy installiert werden. Grund­sätzlich funk­tioniert die Technik. Smartphone und Lapdock ergänzen sich: Telefonate können via Laut­sprecher oder Head­set geführt werden. Für E-Mail und Internet sind die Tastatur und der Bild­schirm ein Segen.

Atrix und Netbook bessere Alternative

Die Station lädt das Atrix auf, solange es einge­steckt ist. Zusammen mit dem Akku des Lapdocks reicht der Strom, um gute sechs­einhalb Stunden zu surfen. Doch das Atrix ist weniger rechen­stark und flexibel als ein Netbook mit PC-Betriebs­system. Ein solches gekoppelt mit dem Atrix wäre die sinn­vollere Alternative fürs gleiche Geld.

test-Kommentar

Die Technik funk­tioniert. Das Konzept ist fragwürdig.

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Tschepe am 16.01.2012 um 20:11 Uhr
Docking-Konzept erspart Synchronisation

Ich möchte ein Argument für das "fragwürdige" Konzept beisteuern: Was mich an dem Konzept reizt, ist, dass bei so einer Docking-Lösung alle Daten an einem Ort sind, nämlich im Smartphone. So hätte ich theoretisch alle meine Notebook-Daten bei mir, auch wenn ich nur mit dem Handy unterwegs bin. Wenn das Lapdock etwas billiger und deutlich leichter als ein Netbook wäre, wären das zusätzliche Pluspunkte für diese Lösung.