Monitore im Test

So haben wir getestet

51

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019
Inhalt

Im Test: 17 Monitore, davon sieben mit 61 Zenti­meter Bild­diagonale, sieben mit 68 bis 69 Zenti­meter Diagonale und drei mit 80-Zenti­meter-Bild. Die Monitore kauf­ten wir im Januar und Februar 2021 ein. Die Preise erhoben wir online Mitte Juli 2021.

Unter­suchungen: Wir orientierten uns für diesen Test an der Norm für Bild­qualität Din EN Iso 9241-307. Drei Experten über­nahmen alle subjektiven Beur­teilungen.

Bild­qualität: 50 %

In einem Sehtest beur­teilten wir Stand­bilder sowie die Bild­qualität von Videos (geprüft mit Filmen in HD- und UHD-Auflösung) beim Zuspiel über HDMI.

Um die Farb­gleich­mäßig­keit und Grau­abstufungen zu bewerten, bestimmten wir unter anderem Farb­koordinaten und Helligkeiten an verschiedenen Stellen des Bild­schirms und benoteten die Unterschiede. Außerdem bewerteten wir, wie genau sich die Grau­stufen voneinander unterscheiden ließen.

Unter Schnel­ligkeit des Bild­aufbaus prüften wir die Reaktions­zeit beim Schalten von Schwarz auf Weiß und von Grau auf Grau. Wir erfassten den Kontrast­verlust bei verschiedenen horizontalen und vertikalen Blick­winkeln und bewerteten das Bild. Direkte und indirekte Reflexionen maßen wir an der Bild­schirm­oberfläche.

Hand­habung: 30 %

Wir prüften das Einrichten der Monitore, etwa Aufstellen, Anschließen und Ausrichten auch im Hinblick auf Verarbeitung und Stabilität der Monitore. Unter Einstellen des Bildes beur­teilten wir die Menüstruktur und die Einstell­möglich­keiten.

Wir bewerteten, ob die Gebrauchs­anleitung alle nötigen Infos enthält, verständlich und über­sicht­lich ist. Zudem bewerteten wir die Zeit zum Aufwachen aus dem Standby bis zur ersten Anzeige.

Vielseitig­keit: 10 %

Wir prüften unter anderem Anzahl und Art der Anschlüsse. Positiv bewerteten wir Zusatz­funk­tionen wie Licht­sensoren oder Laut­sprecher.

Strom­verbrauch: 10 %

Wir errechneten den Strom­verbrauch der Monitore anhand dieses Nutzer­profils: täglich 3 Stunden in Betrieb, 8 Stunden im Standby und 13 Stunden im Aus.

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Diese Abwertungen setzten wir ein: Ab der Note mangelhaft für die Zeit zum Aufwachen aus dem Standby wurde die Hand­habung abge­wertet. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als die Note, ab der die Abwertung greift, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter das auslösende Urteil ausfällt, desto stärker wirkt der jeweilige Abwertungs­effekt.

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019
51

Mehr zum Thema

  • Display-Beleuchtung Schadet blaues Licht Augen und Haut?

    - Blaues Bild­schirm-Licht kann Augen und Schlaf beein­trächtigen. Wie gravierend die Effekte sind, ist noch unklar. Vorbeugen kann aber nicht schaden. test.de informiert.

  • Laptop, Notebook, Ultra­book 10 Tipps, wie Sie Ausstattungs­probleme einfach lösen

    - Keine Lan-Buchse, zu wenig USB-Anschlüsse, schlechte Webcam: In unseren Notebook-Tests stoßen wir oft auf solche Schwächen. Diese 10 simplen Tricks helfen.

  • Apple MacBook Pro Zwei neue Helden

    - „Es ist ein Monster“ behauptet Apple vom neuen MacBook Pro und spielt auf die Leistungs­fähig­keit des Rechners an. Unser Schnell­test zeigt, was wirk­lich in ihm steckt.

51 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.02.2022 um 12:51 Uhr
VA- oder IPS-Panel?

@dreamerkiwi: Bei VA- und IPS-Panels handelt es sich um unterschiedliche Displaytechniken. Beide bieten bauartbedingt unterschiedliche Vor- und Nachteile. In einem durchschnittlichen Nutzungsszenario fallen diese eher weniger ins Gewicht. IPS-Panels bieten in der Regel ein recht blickwinkelstabiles Bild bei guter Farbwiedergabe. VA-Panels sollen zudem mit einem schnelleren Bildaufbau punkten können. Die Kaufentscheidung allein auf Basis einer Displaytechnik zu treffen ist schwierig. So kann es trotz gleicher Technik dennoch unter Umständen große Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten geben. Ideal wäre hier vorab ein eigener Sichtvergleich beim Fachhändler.

dreamerkiwi am 14.02.2022 um 06:50 Uhr
VA-/IPS-Panel - Reines Marketing?

Bei meiner Recherche bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Monitore sogenannte IPS oder VA Panele haben; in den Tests wird das jedoch nicht erwähnt. Handelt es sich hierbei um reines Marketing oder ist dieses Kriterium für eine Kaufentscheidung relevant?

FSchmidtsdorff am 06.12.2021 um 10:59 Uhr
Bluetooth, Lautsprecher, Kamera (und USB-C)

Aus meiner Praxis im homeoffice benötige ich genannte Elemente prinzipiell - dh ein Bildschirm auch ohne USB-C hat für mich überhaupt keinen Sinn mehr. Hier würde mich ein Test interessieren.

ebbo am 16.11.2021 um 15:52 Uhr
Reflektionen

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Daß matte Bildschirme etwas unschärfer sind, leuchtet ein: durch die aufgeraute Oberfläche wird das Licht gestreut.
Vielleicht könnte bei den kommenden Test vermerkt werden, welche Oberfläche die Monitore haben. Dann könnten die Leser je nach geplantem Aufstellort wählen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 12:08 Uhr
Reflektionen

@ebbo: Grundsätzlich teilt man Displays in matt und glänzend ein. Der Hauptvorteil der matten Bildschirme ist, dass bei ungünstigen Lichtverhältnissen weniger Spiegelungen auftreten. Das sorgt für eine bessere Ablesbarkeit. Zudem sind matte Displays weniger empfindlich gegenüber Staub und Fingerabdrücken. Glänzenden Displays sagt man nach, Inhalte brillanter darzustellen - sie werden subjektiv mitunter als etwas detail- bzw. kontrastreicher wahrgenommen. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen kommt es jedoch schneller zu Spiegelungen, die das Ablesen erschweren können. In manchen Fällen versuchen Hersteller daher mit einer zusätzlichen Antireflexbeschichtung, wie man sie z.B. von Brillen kennt, entgegen zu wirken - also zu "entspiegeln". Beispiel: Im Büroumfeld wiegen die Vorteile spiegelnder Displays vielleicht mehr als deren Nachteile. Im mobilen Einsatz (Notebooks...) haben Nutzer jedoch weniger Kontrolle über Lichtquellen und damit auch über die Reflexionen - da sind matte Displays eher im Vorteil.