Monitore im Test Die besten fürs Home­office

Monitore im Test - Die besten fürs Home­office
Photobombing. Redak­teurin Sara Waldau bringt sich und ihre Kollegen am Monitor zum Lachen, wenn der Nach­wuchs wieder mal im Hintergrund herum­turnt. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Insgesamt über­zeugen viele PC-Monitore im Test. Doch nicht mit allen lässt sich über längere Zeit entspannt arbeiten und nur wenige haben zukunfts­sichere Video­anschlüsse.

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019
Inhalt
Liste der 32 getesteten Produkte
Monitore 09/2021 - 24 Zoll
  • Acer CB242Y Hauptbild
    Acer CB242Y
  • AOC 24P2C Hauptbild
    AOC 24P2C
  • BenQ GW2475H Hauptbild
    BenQ GW2475H
  • Dell UltraSharp U2421E Hauptbild
    Dell UltraSharp U2421E
  • HP E24 G4 Hauptbild
    HP E24 G4
  • Lenovo ThinkVision T24i-20 Hauptbild
    Lenovo ThinkVision T24i-20
  • Samsung F24T452FQU Hauptbild
    Samsung F24T452FQU
Monitore 09/2021 - 27 Zoll
  • Acer R270U Hauptbild
    Acer R270U
  • AOC Q2790PQE Hauptbild
    AOC Q2790PQE
  • BenQ PD2705Q Hauptbild
    BenQ PD2705Q
  • Dell S2721DS Hauptbild
    Dell S2721DS
  • HP E27q G4 Hauptbild
    HP E27q G4
  • Iiyama ProLite XUB2796QSU-B1 Hauptbild
    Iiyama ProLite XUB2796QSU-B1
  • Samsung F27T850QWU Hauptbild
    Samsung F27T850QWU
Monitore 09/2021 - 32 Zoll
  • AOC U32E2N Hauptbild
    AOC U32E2N
  • LG 32UN550-W Hauptbild
    LG 32UN550-W
  • Samsung F32TU870VU Hauptbild
    Samsung F32TU870VU
Monitore 08/2019 - 60 bis 61 cm Bilddiagonale (24 Zoll)
  • Acer ED242QR Hauptbild
    Acer ED242QR
  • Asus VP248HL Hauptbild
    Asus VP248HL
  • BenQ BL2480T Hauptbild
    BenQ BL2480T
  • Dell U2419HC Hauptbild
    Dell U2419HC
  • Eizo EV2457 FlexScan Hauptbild
    Eizo EV2457 FlexScan
  • Fujitsu B24-9 WS Hauptbild
    Fujitsu B24-9 WS
  • HP 24fh Hauptbild
    HP 24fh
  • LG 24MK600M-B Hauptbild
    LG 24MK600M-B
Monitore 08/2019 - 68 bis 69 cm Bilddiagonale (27 Zoll)
  • Acer ED276U Hauptbild
    Acer ED276U
  • Asus MX279HE Hauptbild
    Asus MX279HE
  • BenQ PD2700U Hauptbild
    BenQ PD2700U
  • Dell U2719DC Hauptbild
    Dell U2719DC
  • HP 27q Hauptbild
    HP 27q
  • Iiyama Prolite XUB2792UHSU-B1 Hauptbild
    Iiyama Prolite XUB2792UHSU-B1
  • LG 27UK850-W Hauptbild
    LG 27UK850-W

PC-Monitore im Test: Welcher ist der beste fürs Home­office?

Die Stiftung Warentest hat aktuell 17 Monitore ins Prüf­labor geschickt, wo ihre Praxis­tauglich­keit und Vielseitig­keit getestet wurden: Wie viele Anschlüsse gibt es? Wie gut lässt sich der Monitor einrichten, welche Einstellungs­möglich­keiten gibt es für den Bild­schirm? Und am wichtigsten natürlich: Wie gut ist die Bild­qualität? Um das zu ermitteln, spielten wir unter anderem über einen HDMI-Anschluss Videos in HD- und UHD-Auflösung ab.

Ergebnis: 16 Bild­schirme im Test sind gut, einer befriedigend. Doch aufgepasst: Wer den ganzen Tag im Home­office am Computer sitzt, wird nicht mit allen der getesteten PC-Monitore glück­lich. Dasselbe gilt für Gamer. Außerdem haben nur wenige Modelle Video­anschlüsse, die auch für kommende Computergenerationen noch funk­tionieren dürften.

Das bietet der Monitor-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
Unsere Tabellen zeigen Bewertungen für insgesamt 32 PC-Monitore, 17 davon aus unserem aktuellen Test (9/2021), 15 aus dem Vorgängertest (8/2019). Sie haben Bild­diagonalen von 24, 27 und 30 Zoll, das entspricht rund 61, 69 und 80 Zenti­meter. Zu den getesteten Anbietern gehören Acer, AOC, Dell und Samsung. Die Preise liegen zwischen 135 Euro für den güns­tigsten kleinen und 900 Euro für den teuersten großen Bild­schirm.
Kauf­beratung und Tipps.
Wir sagen, welche Monitore sich für den Einsatz im Home­office eignen und welche sich – mit Abstrichen – auch für Video­spiele eignen. Sie erfahren, worauf es bei Blick­winkel und Bild­wieder­holrate ankommt und was sich hinter Werbe­botschaften zum Blaulicht­filter und HDR verbirgt.
Heft­artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF zu den Testbe­richten aus test 9/2021 und 8/2019.

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019

Anschluss­fähig­keit: Trend zu USB-C

Einige Bild­schirme im Test nehmen Video­signale auch über ihren USB-C- beziehungs­weise den vergleich­baren Thunderbolt-Anschluss entgegen. Dieser neuartige Anschluss lädt etwa ein Notebook, dient immer öfter aber auch als Video­eingang. Wer etwa ein Notebook, Ultrabook, Convertible oder Tablet mit USB-C-Bild­ausgabe anschließen will, sollte einen Monitor mit diesem Universal­anschluss kaufen. Unter den besten Monitoren im Test finden sich auch die fünf mit einem solchen Anschluss.

Tipp: Viele über USB-C ange­schlossene Laptops können über dieselbe Leitung auch vom Monitornetz­teil mit Strom versorgt werden. Was USB noch kann, lesen Sie im Artikel Was ist was – fünf Fakten zu USB.

Gamer brauchen andere Monitore

Eine augen­schonend hohe Bild­wieder­holrate ist bei 24-Zoll- und 27-Zoll-Monitoren mit satten acht Millionen Bild­punkten (UHD, beworben als 4k-Auflösung) eine tech­nische Heraus­forderung. Mehr als die üblichen 60 Hertz (Hz) schaffen einige der Monitore im Test, bei 75 Hz ist aber Schluss. Gamer-Monitore werben mit Bild­wieder­holraten von 144 Hz und mehr. Beim Spielen kommt es letzt­lich auf die Schnel­ligkeit des Bild­aufbaus an. Im Test­feld stechen hier zwar zwei gute PC-Bild­schirme hervor. Auf speziellen Gaming-Monitoren sehen manche Computer­spiele aber wohl besser aus und spielen sich flüssiger.

Monitor richtig einstellen

Die Sitz­position ist das A und O, um entspannt am Bild­schirm arbeiten zu können (siehe auch unseren Bürostuhl-Test). Der Monitor sollte sich an die eigenen Körpermaße anpassen lassen: Nicht über Augen­höhe hinaus­ragen und leicht geneigt sein, etwa wie ein Buch beim Lesen. Sonst drohen Nacken- und Kopf­schmerzen. Angenehmer Neben­effekt: Sitzt eine Webcam auf einem nied­rig einge­stellten Monitor, sehen etwa die Beteiligten einer Video­konferenz nicht so von oben auf einen herab. Die meisten Monitore im Test sind höhen­verstell­bar. Ausnahmen sind drei Modelle, die jeweils zu den güns­tigsten ihrer Gruppe gehören.

Strom­kosten der Bild­schirme im Vergleich

Legt man eine Nutzung von täglich drei Stunden zugrunde, verursachen die spar­samsten zwei Monitore im Test pro Jahr Strom­kosten von etwa fünf Euro. Haupt­verbraucher dürfte das Display sein, der Strom­verbrauch steigt jedenfalls tendenziell mit der Bild­schirm­diagonale. Bei den großen Monitoren summiert sich das dann auf ungefähr 15 Euro. Im Home­office reichen aber drei Stunden Nutzung nicht. Bei einem Arbeits­tag von acht Stunden kamen wir übers Jahr gerechnet – Urlaub und durch­schnitt­liche Fehltage abge­zogen – auf doppelt so hohe Kosten wie in unserem Stan­dard-Nutzungs­profil. Unsere Test­tabelle nennt den Jahres­strom­verbrauch bei täglicher Nutzung.

Monitore im Test

  • Testergebnisse für 17 Monitore 09/2021
  • Testergebnisse für 15 Monitore 08/2019

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51 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.02.2022 um 12:51 Uhr
VA- oder IPS-Panel?

@dreamerkiwi: Bei VA- und IPS-Panels handelt es sich um unterschiedliche Displaytechniken. Beide bieten bauartbedingt unterschiedliche Vor- und Nachteile. In einem durchschnittlichen Nutzungsszenario fallen diese eher weniger ins Gewicht. IPS-Panels bieten in der Regel ein recht blickwinkelstabiles Bild bei guter Farbwiedergabe. VA-Panels sollen zudem mit einem schnelleren Bildaufbau punkten können. Die Kaufentscheidung allein auf Basis einer Displaytechnik zu treffen ist schwierig. So kann es trotz gleicher Technik dennoch unter Umständen große Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten geben. Ideal wäre hier vorab ein eigener Sichtvergleich beim Fachhändler.

dreamerkiwi am 14.02.2022 um 06:50 Uhr
VA-/IPS-Panel - Reines Marketing?

Bei meiner Recherche bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Monitore sogenannte IPS oder VA Panele haben; in den Tests wird das jedoch nicht erwähnt. Handelt es sich hierbei um reines Marketing oder ist dieses Kriterium für eine Kaufentscheidung relevant?

FSchmidtsdorff am 06.12.2021 um 10:59 Uhr
Bluetooth, Lautsprecher, Kamera (und USB-C)

Aus meiner Praxis im homeoffice benötige ich genannte Elemente prinzipiell - dh ein Bildschirm auch ohne USB-C hat für mich überhaupt keinen Sinn mehr. Hier würde mich ein Test interessieren.

ebbo am 16.11.2021 um 15:52 Uhr
Reflektionen

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Daß matte Bildschirme etwas unschärfer sind, leuchtet ein: durch die aufgeraute Oberfläche wird das Licht gestreut.
Vielleicht könnte bei den kommenden Test vermerkt werden, welche Oberfläche die Monitore haben. Dann könnten die Leser je nach geplantem Aufstellort wählen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 12:08 Uhr
Reflektionen

@ebbo: Grundsätzlich teilt man Displays in matt und glänzend ein. Der Hauptvorteil der matten Bildschirme ist, dass bei ungünstigen Lichtverhältnissen weniger Spiegelungen auftreten. Das sorgt für eine bessere Ablesbarkeit. Zudem sind matte Displays weniger empfindlich gegenüber Staub und Fingerabdrücken. Glänzenden Displays sagt man nach, Inhalte brillanter darzustellen - sie werden subjektiv mitunter als etwas detail- bzw. kontrastreicher wahrgenommen. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen kommt es jedoch schneller zu Spiegelungen, die das Ablesen erschweren können. In manchen Fällen versuchen Hersteller daher mit einer zusätzlichen Antireflexbeschichtung, wie man sie z.B. von Brillen kennt, entgegen zu wirken - also zu "entspiegeln". Beispiel: Im Büroumfeld wiegen die Vorteile spiegelnder Displays vielleicht mehr als deren Nachteile. Im mobilen Einsatz (Notebooks...) haben Nutzer jedoch weniger Kontrolle über Lichtquellen und damit auch über die Reflexionen - da sind matte Displays eher im Vorteil.