Monitore im Test Bild­schirme mit Mehr­wert

60
Monitore im Test - Bild­schirme mit Mehr­wert

Gutes Bild. Die Kern­disziplin der PC-Bild­schirme besteht in der Bild­qualität. Einige neue Modelle können aber noch viel mehr. © Benjamin Pritzkuleit, photocase (M)

Viele Monitore über­zeugen im Test. So einige von ihnen können mehr als andere: Sie bieten eine Laptop-Lade­funk­tion und USB-Anschlüsse, manche auch Kamera und Mikrofon.

Monitore im Test Testergebnisse für 32 Monitore

Nur das Bild anzeigen war gestern. Neben einem guten Über­blick bieten moderne Monitore noch weitere Ausstattungs­merkmale, die die PC-Arbeit vereinfachen. Wir haben 15 Monitore mit USB-C-Anschluss getestet. Über diese Verbindung können sie zum Beispiel Laptops laden, sofern die Rechner das unterstützen. In fünf Monitore ist zudem eine Kamera eingebaut. So benötigt man – wenn man nicht gerade High-End-Qualität erwartet – für Video­konferenzen ein Gerät weniger.

Neben diesen 15 Geräten zeigen wir 17 im Jahr 2021 geprüfte Monitore. Das Prüf­labor hat bei allen die Bild­qualität untersucht, ihre Hand­habung und ihre Vielseitig­keit. Gerade in den letzten beiden Disziplinen fanden wir große Unterschiede.
Die Preise liegen zwischen rund 140 Euro für den güns­tigsten kleinen und etwa 590 Euro für den teuersten großen Bild­schirm. Vergleichen lohnt sich!

Warum sich der Monitor-Test für Sie lohnt

Test­ergeb­nisse

Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 32 Monitore, davon 15 aus unserem aktuellen Test (4/2023). Sie haben Bild­diagonalen von 24, 27 oder 32 Zoll. Zu den getesteten Anbietern gehören Acer, BenQ, Dell, HP und Samsung.

Der beste PC-Monitor für Sie

Über Filter und die Sortier­funk­tion finden Sie Ihren persönlichen Testsieger. So können Sie gezielt Geräte suchen, die Ihren Auswahl­kriterien entsprechen, etwa nur solche mit dem Universal­anschluss USB-C.

Strom­verbrauch

Für die 15 frisch getesteten Bild­schirme haben wir zwei Profile für den jähr­lichen Strom­verbrauch berechnet: reine Frei­zeit-Nutzung und kombinierte Nutzung in Frei­zeit und Home­office. So haben Sie einen Wegweiser zu dem Monitor, der bei Ihrem Nutzungs­verhalten die geringsten Betriebs­kosten verursacht.

Heft­artikel als PDF

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie die Monitor-Testberichte aus unserer Zeitschrift test aus den Jahren 2023 und 2021 zum Download.

Monitore im Test Testergebnisse für 32 Monitore

Anschluss­fähig­keit: Trend zu USB-C

Für unseren Test 2023 haben wir Modelle mit mindestens einem USB-C-Anschluss ausgewählt, auch von den Geräten aus dem Vortest 2021 besitzen einige diese Buchse. Ein einziges Kabel zwischen Computer und Monitor reicht oft, um das Bild zu über­tragen und den Laptop gleich­zeitig mit Strom zu versorgen. Wer einen Laptop, ein Chromebook oder ein Tablet mit USB-C-Bild­ausgabe anschließen will, sollte einen Monitor mit diesem Universal­anschluss kaufen.

Tipp: Wer (noch) keinen Computer mit USB-C-Anschluss besitzt, schließt den Monitor wie bisher über HDMI oder Displayport an. Wie die verschiedenen Buchsen aussehen und was sie können, steht im Artikel Die 10 wichtigsten Laptop-Anschlüsse.

Viele der modernen PC-Bild­schirme besitzen außerdem USB-Buchsen, um etwa Tastatur, Maus oder externe Fest­platten anzu­schließen. Diese Anschluss­vielfalt der Monitore kann für einige Nutzer sogar eine Docking­station ersetzen. Zwei Monitore, den Acer Vero CB273U und den HP E27m G4, haben wir durch einen Teil der Prüfungen unseres Dockingstationen-Tests geschickt. Dort steht, wie sie sich geschlagen haben und welche Vorteile Docking­stationen dennoch bieten.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie Inhalte aus der Tabelle sehen – beispiels­weise alle getesteten Monitore.

Integrierte Kamera für Video­telefonie

Fünf Monitore sind mit Kamera und Mikrofon ausgestattet – praktisch für Video­konferenzen im Home­office. Wir haben geprüft, ob die Kameras halten, was die Anbieter versprechen und wie gut die Mikrofone Stimmen aufnehmen.

Monitore im Test - Bild­schirme mit Mehr­wert

Anpass­bar. Bei den einge­bauten Kameras der HP-Monitore lässt sich der Neigungs­winkel unabhängig vom Bild­schirm einstellen. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Tipp: Wer sich für ein Modell ohne einge­baute Kamera entscheidet oder im Video­chat schlicht so gut wie möglich aussehen und klingen möchte, findet externe Kameras im Webcam-Test der Stiftung Warentest.

Monitore mit Extras Sind Ihnen beim Monitor Zusatzfunktionen wie eine eingebaute Webcam und ein integrierter Lautsprecher wichtig?

Monitore mit Extras Sind Ihnen beim Monitor Zusatzfunktionen wie eine eingebaute Webcam und ein integrierter Lautsprecher wichtig?

Monitor richtig einstellen

Die Sitz­position ist das A und O, um entspannt am Bild­schirm arbeiten zu können (siehe auch unseren Bürostuhl-Test). Der Monitor sollte nicht über Augen­höhe hinaus­ragen und leicht geneigt sein, etwa wie ein Buch beim Lesen. Sonst drohen Nacken- und Kopf­schmerzen. Unsere Infografik zeigt, wie sich Ihr Arbeitsplatz ergonomisch einrichten lässt.

Strom­kosten der Bild­schirme im Vergleich

Wir haben für jedes der 2023 geprüften Modelle zwei beispielhafte Jahres­strom­verbräuche berechnet. Im Profil Frei­zeitnut­zung mit drei Stunden Betrieb pro Tag verursacht der spar­samste 24-Zoll-Monitor jähr­lich 6,40 Euro Strom­kosten, berechnet mit einem Strom­preis von 40 Cent pro Kilowatt­stunde. Im Profil Home­office sind es 13,60 Euro. Hierfür rechneten wir mit zehn Stunden Betrieb an 200 Tagen und an den restlichen Tagen mit dem Frei­zeit-Profil.

Zum Vergleich: Das 27-Zoll-Modell mit dem höchsten Verbrauch verursacht jähr­liche Strom­kosten von 14,80 Euro bei Frei­zeitnut­zung und 32 Euro im Home­office – dieser Monitor verfügt allerdings über eine größere Bild­schirm­diagonale.

Monitore im Test Testergebnisse für 32 Monitore

60

Mehr zum Thema

60 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.09.2023 um 13:48 Uhr
Benotung Stromverbrauch

@Sir_T: Die Modellkosten fließen nicht in die Bewertungen mit ein. Wieviel jemand für ein Monitor ausgeben möchte, sollte er/sie selber entscheiden dürfen.
Wir berechnen und bewerten den „Absolutwert“ des Gesamtstromverbrauches für die Szenarien, die in der Ausstattung als Jahresstromverbräuche angegeben sind, unabhängig von der jeweiligen Bildschirmgröße.

Sir_T am 15.09.2023 um 10:26 Uhr
@Stiftung_Warentest: Benotung Stromverbrauch

Werden zur Benotung des Stromverbrauchs die Kosten der Monitore über das gesamte Testfeld hinweg in Relation gesetzt, oder gibt es für jede Monitorgröße eine Referenz? - Dass ein 32 Zöller mehr verbraucht als ein 24 Zöller liegt ja in der Natur der Sache.

ulrich.theus am 26.04.2023 um 23:33 Uhr
Merkwürdiger Test-Ansatz

Die native Auflösung des Monitors muss zur Quelle passen, sonst wird es nichts. Also gehört die tatsächliche native Auflösung (nicht "nach Herstellerangabe") in die Liste der Auswahlparameter.
Ohne Angabe des Panel-Typs halte ich die Test-Ergebnisse für nicht nachvollziehbar und damit unbrauchbar. Die Unterschiede bestehen weiter, auch wenn die Hersteller es gerne anders bewerben.
Wer heute noch FHD kauft, hat wohl nichts ernsthaftes im Sinn. Auch bei 24" mindestens QHD. Windows 10 und neuer kann das doch.

Profilbild Stiftung_Warentest am 31.03.2023 um 14:23 Uhr
Anschluss von zwei 4K-Bildschirmen möglich?

@OrSz80: Zu den Docking-Stationen: Wie viele Displays angeschlossen werden können, hängt von den Möglichkeiten der Grafikkarte, der Datenverbindung und der Anzahl der Anschlüsse ab. An dem genannten Dock können maximal zwei externe Monitore oder über einen Adapter maximal drei Monitore angeschlossen werden. Es empfiehlt sich immer, direkt beim Hersteller die entsprechenden Anforderungen nachzulesen.

OrSz80 am 31.03.2023 um 10:25 Uhr
Anschluss von zwei 4K-Bildschirmen möglich?

In der Tabelle listen Sie die Anzahl der Anschlüsse auf. Beim Anker 577 zum Beispiel 2x USB C 3.2 Gen2 und 1 x HDMI 2.0. Heißt das auch, dass dieses Gerät dann zwei (oder drei) 4K-Bildschirme mit 60 Hz gleichzeitig ansteuern kann? Ich dachte immer, da gäbe es eine technische Limitierung. (Das Anker Gerät war nur als Beispiel genannt).