Wer am Schreibtisch arbeiten und fernsehen will, hat zwei praktikable Möglichkeiten. Bereits seit einiger Zeit gibt es Einsteckkarten für den Computer. Zu Preisen ab etwa 50 Euro verwandeln sie den PC in eine Kombination aus Fernseher und Videorekorder, da sie Sendungen auch auf Festplatte speichern können. Und die TV-Karten blenden bei Bedarf ein Mini-Bild zusätzlich zum „normalen“ Bildschirminhalt ein (Bild-im-Bild). Dann kann der Nutzer gleichzeitig Texte, Grafiken oder Tabellen bearbeiten und das Fernsehprogramm verfolgen. Nachteil: Fernzusehen funktioniert nur mit eingeschaltetem PC. Bei Rechnern mit lautem Gebläse kann das ganz schön nerven.

Eine noch recht neue Alternative sind TFT-Monitore mit eingebautem TV-Tuner. Ab etwa 600 Euro erhält der Käufer ein optimiertes TFT-Display (zum Beispiel mit 17 Zoll Bildschirmdiagonale), das beispielsweise bessere Lautsprecher hat als herkömmliche Röhrenmonitore. In der preiswerten Variante fehlen oft Funktionen wie Videotext und Bild-im-Bild.

Den Fernseher im Wohnzimmer werden Computermonitore vermutlich auch in Zukunft nicht ersetzen. Da Monitore mit einer anderen Auflösung arbeiten, muss das Fernsehbild zur Darstellung verändert werden. Folge: Entweder entstehen schwarze Balken am Bildschirmrand oder es wird nicht das gesamte zur Verfügung stehende Bild dargestellt, weil an den Seiten Informationen abgeschnitten werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 354 Nutzer finden das hilfreich.