Unser Rat

KfW-Förderung. Wenn ohnehin eine größere Sanierung ansteht, sollten Sie prüfen, ob Sie die Förderprogramme „Energieeffizient sanieren“ oder „Alters­gerecht umbauen“ der staatlichen KfW-Bank nutzen können. Sie können zum Beispiel für eine neue Heizung oder die Dämmung des Dachs bis zu 50 000 Euro Förderkredit bekommen. Eine Komplett­sanierung, die zu großer Energie­ersparnis führt, fördert die KfW-Bank mit konkurrenzlos güns­tigen Darlehen bis zu 75 000 Euro oder mit bis zu 15 000 Euro Zuschuss.

Haus­bank. Fragen Sie nach einem Modernisierungs­darlehen zuerst bei der Bank, die Ihre Immobilie finanziert hat oder noch finanziert. Oft reicht die vorhandene Grund­schuld als Sicherheit für einen neuen Kredit aus. Die Haus­bank kann bei Bedarf auch den KfW-Kredit vermitteln.

Vergleich. Holen Sie auch Kredit­angebote anderer Banken, Vermittler oder Sparkassen ein, wenn Ihre Haus­bank kein güns­tiges Angebot macht. Beachten Sie: Die Zins­sätze in der Tabelle haben den Stand 10. April 2012. Sie verändern sich ständig.

Kreditwürdig­keit. Spitzenzinsen bekommen Sie nur mit einwand­freier Kreditwürdig­keit und sicherem Gehalt. Bei geringem oder – wie bei Unternehmern – schwankendem Verdienst sind in der Regel höhere Zinsen fällig.

Grund­schuld. Fragen Sie nach, ob und zu welchem Zins Sie den Kredit für eine Modernisierung auch ohne Eintrag einer Grund­schuld bekommen können. Ein Darlehen ohne Grund­schuld darf etwas teurer sein als mit, weil dann Spesen für Notar und Gericht entfallen.

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