Tipps

  • Sparpotenzial. Die grobe Überschlagsrechnung zeigt Ihnen, wie viel Sie sparen können: Ein gut gedämmter Altbau verbraucht etwa sieben Liter Heizöl oder sieben Kubikmeter Gas pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Multiplizieren Sie diese Zahl mit Ihrer Wohnfläche, also zum Beispiel 7 x 120 Quadratmeter = 840 Liter. Wenn Sie zum Heizen Ihres Altbaus etwa 2 800 Liter benötigen, können Sie also jedes Jahr knapp 2 000 Liter sparen.
  • Reihenfolge. Sie können Ihr Haus statt in einem Durchgang auch Schritt für Schritt sanieren. Fragen Sie einen Fachmann nach der richtigen Reihenfolge. Wollen Sie etwa neue Fenster einbauen, ohne vorher die Wand gedämmt zu haben, riskieren Sie Schimmelflecken.
  • Energieberatung. Welche Umbauten in Ihrem Haus am effektivsten sind und wie Sie die meisten Fördermittel bekommen, erfahren Sie vom Energiesparberater. Nehmen Sie deshalb eine neutrale Vor-Ort-Beratung in Anspruch. Sie wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bezuschusst. Beim Bafa finden Sie auch eine Liste aller zugelassenen Energieberater.
  • Heizung erneuern. Kaufen Sie lieber einen neuen Heizkessel statt einen überalterten zu reparieren. Die Anschaffung amortisiert sich nach wenigen Jahren. Kessel, die älter als 20 Jahre sind, verschwenden besonders viel Energie. Auch die Montage eines neuen Brenners ist nur eine halbherzige Lösung.
  • Energiecheck. Den Energieverbrauch Ihres Hauses oder Ihrer Heizung können Sie bei www.co2online.de checken und Modernisierungsvarianten durchrechnen.
  • Schornstein. Häufig werden alte Schornsteine für neue Steigleitungen oder Ähnliches genutzt. Lassen Sie mindestens einen Zug frei. So können Sie einen Kaminofen anschließen und in der Übergangszeit Heizkosten sparen.
  • Heizung. Wenn Sie die Heizung erneuern und den Energieträger wechseln, fragen Sie Ihren Energieversorger nach zusätzlicher Förderung. Vielerorts bekommen Sie einen Zuschuss beim Umstieg von Heizöl auf Erdgas. Gleiches gilt häufig, wenn Sie sich an das Fernwärmenetz anschließen oder eine Wärmepumpe einbauen.
  • Fördermittel. Nutzen Sie die verschiedenen Finanzhilfen, nicht nur die der staatlichen Förderbank KfW. In der Tabelle unter komplett + interaktiv finden Sie eine Übersicht aller möglichen staatlichen Geldquellen.

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