Finanzierungs-Beispiel

Familie Meier will ihr 1970 errichtetes Einfamilienhaus umfassend modernisieren. Sie möchte eine moderne Heizanlage mit Brennwerttechnik einbauen, die Fenster austauschen sowie Außenwände und Kellerdecke dämmen. Die Kosten dafür betragen 40 000 Euro. Weil das Haus nach der Sanierung Neubaustandard erreicht, kann die Familie diese Maßnahmen mit einem KfW-Darlehen aus dem Gebäudesanierungsprogramm finanzieren.

Dazu kommen 15 000 Euro für eine Modernisierung des Bads und die Erneuerung von Fußböden. Diese Maßnahmen finanzieren sie mit dem KfW-Kredit „Wohnraum modernisieren“. Würden sie statt der KfW-Kredite bei der Bank einen Kredit mit marktüblichen Zinsen aufnehmen, müssten sie über 15 000 Euro mehr zahlen.

So könnte die Finanzierung aussehen:
Sanierungskosten: 55 000 Euro
KfW-Darlehen „CO2-Gebäudesanierung“ 1): 40 000 Euro
KfW-Kredit „Wohnraummodernisieren“ Standard 1): 15 000 Euro
Vierteljährliche Raten 2): 963 Euro
Restschuld nach 10 Jahren: 30 708 Euro
Gezahlte Zinsen nach 10 Jahren: 12 057 Euro
Zinsersparnis durch KfW-Darlehen 3)
(inkl. Tilgungszuschuss): 15 377 Euro

1) 10 Jahre Zinsbindung, 20 Jahre Laufzeit, 1. Jahr tilgungsfrei. Konditionen vom 26. Juli 2007.

2) Ab dem 11. Jahr sind marktübliche Zinsen zu zahlen. Bei einem Anschlusszinssatz von beispielsweise 7 Prozent würden sich die Raten vom 11. bis zum 20. Jahr auf 1 074 Euro erhöhen.

3) Für eine Bankfinanzierung mit 10 Jahren Zinsbindung und einem Effektivzins von 5,5 Prozent würde die Summe der gezahlten Zinsen bei gleich hohen Raten nach 10 Jahren 27 434 Euro betragen.

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