Unser Rat

Sparpotenzial. Eine grobe Überschlagsrechnung zeigt Ihnen, wie viel Sie sparen können: Ein gut gedämmter Altbau verbraucht etwa 7 Liter Heizöl oder 7 Kubikmeter Gas pro Quadratmeter und Jahr. Multiplizieren Sie diese Zahl mit Ihrer Wohnfläche, also zum Beispiel 7 x 120 Quadratmeter = 840 Liter. Wenn Ihr Altbau etwa 2 800 Liter verbraucht, können Sie also jedes Jahr knapp 2 000 Liter sparen.

Reihenfolge. Sie können Ihr Haus statt in einem Durchgang auch Schritt für Schritt sanieren. Fragen Sie einen Fachmann nach der richtigen Reihenfolge. Wer beispielsweise neue Fenster einbaut, ohne vorher die Wand gedämmt zu haben, riskiert Schimmelprobleme.

Energieberatung. Nehmen Sie eine neutrale Vor-Ort-Beratung in Anspruch. Sie wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bezuschusst. Beim Bafa finden Sie auch eine Liste aller zugelassenen Energieberater, Tel. 0 61 96/90 82 62, www.bafa.de.

Heizung erneuern. Kaufen Sie lieber einen neuen Heizkessel statt einen überalterten zu reparieren. Die Anschaffung amortisiert sich nach wenigen Jahren. Kessel, die älter als 20 Jahre sind, verschwenden besonders viel Energie. Auch die Montage eines neuen Brenners ist nur eine halbherzige Lösung.

Schornstein. Häufig werden alte Schornsteine für neue Steigleitungen oder Ähnliches genutzt. Lassen Sie mindestens einen Zug frei. So können Sie einen Kaminofen anschließen und in der Übergangszeit Heizkosten sparen.

Fördermittel. Nutzen Sie die verschiedenen Finanzhilfen, nicht nur die der staatlichen Förderbank KfW. In der Tabelle finden Sie eine Übersicht aller möglichen staatlichen Geldquellen.

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