Mobiltelefone Test

Telefonieren ist Nebensache – das Handy gehört zum Lebensstil. Jede Zielgruppe bekommt ihr Handy. So sieht es zumindest die Werbung. Samsung wirbt mit einem Klapptelefon für Frauen: Zykluskalender, Kalorienzähler, Biorhythmus und Organizerfunktionen sind inklusive. Das Samsung SGH-A400 wiegt nur 87 Gramm. Preis: 480 Euro. Farbe: rotmetallic. Der Winzling wird mit Halskette geliefert – eine Freisprecheinrichtung ist integriert. Nachteil: Der Akku ist schwach. Das Handy muss häufiger an die Steckdose als andere Modelle.

Besonders ausgefallen ist das Nokia 5510: Es ähnelt einem Brillenetui mit Display in der Mitte. Statt Nummerntasten gibts eine Schreibmaschinentastatur im Miniformat. Zielgruppe Teenie: Gut für SMS – umständlich beim Telefonieren. Zum Wählen werden beide Hände gebraucht. Spaß machen die Musikfunktionen: Das 5510 hat ein Radio und einen Musikspeicher für gut eine Stunde Musik. Preis: 390 Euro.

Die besten Noten im Test gabs für die Businesshandys Nokia 6310 und Ericsson T68. Beide beherrschen die schnelle Datenübertragung mit GPRS und HSCSD. Zur Ausstattung gehören Sprachwahl, Sprachnotizen, Modem und eine Infrarotschnittstelle. Ein Bluetooth-Chip ermöglicht die drahtlose Kommunikation mit Notebook oder Palmtop. Preis für das Nokia: 450 Euro. Das Ericsson kostet 665 Euro und ist noch luxuriöser ausgestattet: Farbdisplay, Mini-Joystick zur Bedienung und GSM 1900-Empfang für den Gebrauch in den USA.

Im Test: 14 Handys für alle Netze. Preise: 194 bis 665 Euro ohne Vertrag. Mit 24-Monatsvertrag bis zu 300 Euro billiger.

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