Die Zahl der überschuldeten jungen Erwachsenen (20 bis 24 Jahre) stieg seit 1999 dramatisch an – um rund ein Drittel auf über 170 000. Die Kreditauskunftsstelle Schufa nennt den sorglosen Umgang mit dem Mobiltelefon als Hauptursache. Das muss nicht sein. Hier die besten Tipps gegen hohe Handykosten:

  • Nachhaltig: Wenn möglich, Telefonate vom Festnetz aus und mit dem Handy überwiegend abends führen. Meiden Sie den Versand/Empfang von Bildern und Daten (MMS/WAP) mit dem Handy.
  • Moderat: Wechsel in einen günstigeren Tarif/zu einem günstigeren Anbieter. Die ermitteln wir etwa im Quartalsrhythmus, zuletzt in test 5/03.
  • Verzichtbar: Laden Sie keine Klingeltöne und Handylogos aus dem Internet herunter. Die Preise dafür sind oft hoch, Kosten für das Löschen, wenn es nicht gefällt, kommen manchmal noch hinzu.
  • Radikal: Mobiltelefon wegschließen. Läuft noch ein Mobilfunkvertrag, kann er womöglich an zahlungskräftige Freunde übergeben werden. Die Telefongesellschaft muss zustimmen.
  • Wirksam: Nach Kündigung des Handyvertrags auf eine Guthabenkarte umsteigen. Sie setzt ein Kostenlimit. Und selbst wenn sie leer ist, bleibt man noch einige Monate für eingehende Anrufe und Textnachrichten (SMS) erreichbar. Wichtig: Beachten Sie die Kündigungsfrist des Handyvertrags. Sie beträgt meist drei Monate zum Vertragsende.

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