Mobilfunkfirmen dürfen bei Vertragsauflösung keine Gebühr für die Deaktivierung des Handyanschlusses verlangen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen die Firma Talkline (Az. III ZR 199/01).

Das Unternehmen hatte für die Stilllegung des Anschlusses 33,93 Mark (17,35 Euro) gefordert und sich auf eine Klausel in den Geschäftsbedingungen berufen. Diese Klausel ist nach dem BGH-Urteil unwirksam.

Tipp: Wenn Sie in der Vergangenheit eine Deaktivierungsgebühr gezahlt haben, sollten Sie die Gebühr unter Hinweis auf das BGH-Urteil zurückfordern. Darauf haben Sie Anspruch.

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