Am modernsten: Telekom- und Vodafone-Netze

Beim Ausbau der Netze mit moderner LTE-Technik liegen Telekom und Vodafone vorn, gefolgt von O2. Beim weniger schnellen UMTS belegt E-Plus hinter der Telekom und Vodafone den dritten Platz. GSM war im Test bei allen fast flächen­deckend verfügbar.

Mobil­funk­netze Test

GSM

Global System for Mobile Communication, auch „2G“ genannt – für Mobil­funk­netze der zweiten Generation. Diese Hand­ynetze waren die ersten digitalen und werden heute vor allem für die Sprach­telefonie genutzt. Beim mobilen Surfen ermöglichen sie mithilfe der Beschleunigungs­technik Edge (Abkür­zung für Enhanced Data Rates for GSM Evolution) in deutschen Netzen maximale Brut­todatenraten von 260 Kilobit pro Sekunde.

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System, auch „3G“ genannt. Diese Netz­technik dient sowohl zum Telefonieren als auch zum Surfen. Mit der Beschleunigungs­technik HSPA+ (High Speed Package Access, zuweilen „3,5G“) erlaubt sie Brut­todatenraten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde.

LTE

Long Term Evolution, auch „4G“ genannt. Diese neueste Funk­technik ermöglicht enorme Daten­raten von derzeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Sie beschleunigt das mobile Surfen vor allem durch deutlich nied­rigere Reaktions­zeiten, als GSM und UMTS sie bieten. Telefonieren über LTE-Netze (Voice over LTE, VoLTE) steckt noch in den Anfängen. Bei Vodafone und O2 ist es mit einigen Hand­ymodellen schon möglich, die Telekom will bald folgen. In der Regel schalten Smartphones zum Telefonieren heute noch vom LTE- ins GSM- oder UMTS-Netz herunter.

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