Glossar

Daten­rate: Über­tragungsge­schwin­digkeit einer Daten­verbindung, gemessen in Kilobit oder Megabit pro Sekunde (kbit/s, Mbit/s). Man unterscheidet die theoretisch mögliche Brut­todatenrate und die in der Praxis nutz­bare Netto- oder Nutz­daten­rate. Die ist besonders bei Funk­verbin­dung­en deutlich geringer.

DSL (Digital Subscriber Line): Schneller Breitband-Internet­zugang über den Fest­netztelefon­anschluss.

FTP (File Transfer Protocol): Netz­werk­protokoll für das Herauf- und Herunter­laden einzelner Dateien.

GSM (Global System for Mobile Communications): Stan­dard für digitale Mobil­funk­netze. Netz der zweiten Generation (2G). In Europa funken GSM-Netze in Frequenzbändern um 900 und 1 800 Megahertz, in Nord­amerika um 850 und 1 900 MHz. Brut­todatenraten bis zu 54 kbit/s
ohne und bis zu 380 kbit/s mit der Beschleunigungs­technik Edge.

HSPA (High Speed Packet Access): Ermöglicht eine stark beschleunigte Daten­über­tragung über UMTS-Netze. Man unterscheidet HSUPA für die Up­load- und HSDPA für die Down­load­richtung. HSUPA erlaubt in deutschen Netzen derzeit Upload-Brut­todatenraten bis zu 5,8 Mbit/s, HSDPA Downloads bis 42,2 Mbit/s.

HTTP (Hyper­text Transfer Protocol): Netz­werk­protokoll zum parallelen Herunter­laden vieler Dateien, vor allem für den Abruf von Webseiten.

Sim-Karte (Subscriber Identity Module): Chipkarte für Mobil­funk­geräte wie Handys oder Surf­sticks, die den Teilnehmer gegen­über GSM- und UMTS-Netzen identifiziert.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System): Stan­dard für digitale Mobil­funk­netze der dritten Generation (3G). Schneller als GSM. Daten­raten ohne HSPA-Beschleu­ni­­­gung bis zu 384 kbit/s.

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