Netz­technik: Die Zukunft heißt LTE

Derzeit hängt das Tempo, mit dem Smartphone- und Surf­stick-Nutzer per Mobil­funk surfen, vor allem davon ab, wie gut das Netz vor Ort mit UMTS-Technik ausgerüstet ist.

Die nächste Generation von Funk­netzen heißt LTE. Das steht für Long Term Evolution, Eng­lisch für „lang­fristige Entwick­lung“. LTE-Netze erlauben noch einmal erheblich höhere Daten­raten als UMTS-Netze.

Im Test spielte LTE noch keine Rolle. Denn die neuen Netze sind in Deutsch­land bisher nur an wenigen Orten verfügbar und werden auch noch nicht für die mobile Nutzung vermarktet. LTE-Smartphones gibt es hier­zulande bisher noch nicht.

Der LTE-Ausbau verläuft zweigleisig: Im Frequenz­bereich um 800 Megahertz, der durch die Digitalisierung der Fernseh­über­tragung frei wurde, installieren O2, Telekom und Vodafone zunächst vor allem auf dem Lande erste LTE-Netze, um dort Lücken bei der Versorgung mit Breitband­internet zu schließen. Parallel bauen alle vier Netz­betreiber in größeren Städten LTE-Netze im Frequenz­bereich um 2 600 Megahertz auf. Die haben geringere Reich­weiten, dafür aber höhere Daten­raten.

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