So haben wir getestet

Im Test: 4 deutsche Mobil­funk­netze.

Prüf­zeitraum: Januar und Februar 2014.

Alle Messungen wurden parallel mit acht identischen, nicht gebrandeten Smartphones vom Typ Samsung Galaxy S3 LTE durch­geführt – je vier für Internet und fürs Telefonieren. Die Geräte waren so einge­stellt, dass sie stets die beste verfügbare Netz­technologie (LTE, UMTS oder GSM) nutzen. Die Messungen erfolgten zum einen auf einer 3 800 km langen Rund­tour durch Deutsch­land. Zusätzlich wurden in neun Städten – Berlin, Cuxhaven, Dresden, Greifs­wald, Halle/Saale, Kiel, Frank­furt am Main, Freiburg, Münster – je 90-minütige Mess­fahrten durch das Stadt­gebiet unternommen. Die Tester nutzten Auto­bahnen, Land­straßen sowie in den Städten Haupt­verkehrs­straßen und Wohn­straßen. Zusätzlich trugen sie die Mess­systeme je rund acht Stunden durch drei Groß­städte (München, Hannover, Köln) und rund fünf Stunden über eine Groß­ver­anstaltung (Grüne Woche Berlin). Für die Messung wurden Sim-Karten aus Verträgen verwendet, die verdeckt in den jeweiligen Shops der Betreiber abge­schlossen wurden.

Internet: 60 %

Bei Messungen inner­halb von Städten und außer­halb von Städten wurden jeweils über alle Mobil­funk­netze Daten­verbindungen mit den Smartphones aufgebaut. Inner­halb einer Daten­verbindung wurden nach­einander jeweils eine E-Mail gesendet und empfangen, mehrere mobile Internet­seiten, ein http-Download und -Upload einer 6 beziehungs­weise 4 Megabyte großen Datei und ein Youtube-Video mit einer maximalen Auflösung von 480p im mp4-Format gestartet und angesehen. Zwischen den Aktionen wurde eine mehrere Sekunden dauernde Pause einge­legt. Bewertet wurden mitt­lere und maximale Daten­raten, Über­tragungs­zeiten und Para­meter der Video­über­tragung (Ruckeln u. Ä.).

Telefonieren: 40 %

Bei Messungen inner­halb von Städten und außer­halb von Städten führten die Mess­systeme etwa alle drei Minuten ein rund zweiminütiges Telefonat mit einem Referenz-Fest­netz­anschluss. Dabei wurden auto­matisiert Sprach­schnipsel vom Mobiltelefon und vom Referenzanschuss angespielt und mittels eines POLQA-Systems mit MOS-Werten bewertet. Die Anrufe erfolgten abwechselnd vom Mobiltelefon und vom Referenz­anschluss. Bewertet wurden der Anteil der erfolg­reich beendeten Anrufe, die Zeit des Rufaufbaus sowie die auto­matisiert gemessene Sprach­qualität.

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