Mobil­funk

Das können Verbraucher selber tun

27.08.2019
Inhalt

Auf Empfang achten

Handys passen ihre Sende­leistung an die Stärke des Mobil­funk­netzes vor Ort an. Wer sich schützen will, hält sich daher bei schlechtem Empfang – etwa im Zug oder im Auto ohne Außen­antenne – mit dem Telefonieren zurück.

Abstand wahren

Die Intensität elektromagnetischer Felder sinkt mit der Entfernung schnell. Bereits wenige Zenti­meter machen einen Riesen­unterschied. Abstand zählt vor allem beim Telefonieren. Daher ist ein Head­set empfehlens­wert, als erste Wahl eins mit Kabel. Wer das nicht mag, kann auch Bluetooth nehmen (Bluetooth-Kopfhörer im Test). Damit ist die Strahlungs­intensität geringer als mit dem Handy am Ohr.

Spar­sam surfen

Wer Internet-Anwendungen seines Smartphones nutzt, kann ebenfalls – ähnlich wie beim Telefonieren – auf guten Empfang achten beziehungs­weise nach Möglich­keit WLan verwenden. Hier ist die Sende­leistung in der Regel geringer als bei üblichen Mobil­funk­stan­dards. Zudem hilft es Daten­volumen zu sparen.

Kinder schützen

Schutz­maßnahmen wie die oben aufgeführten sind laut dem Bundes­amt für Strahlen­schutz für Kinder besonders wichtig. Für sie liegen erst vergleichs­weise wenige Studien zu möglichen gesundheitlichen Folgen vor.

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