Handynutzer können künftig ihre alte Telefonnummer auch dann behalten, wenn sie zu einem anderen Netzbetreiber wechseln. Die so genannte Rufnummernportabilität gilt für alle Verträge, die ab 1. November 2002 neu geschlossen oder verlängert werden. Auch die Mobilbox wandert automatisch mit.

Voraussetzung ist die ordnungsgemäße Kündigung des Vertrags beim bisherigen Mobilfunkanbieter.

Die vier Netzanbieter wollen sich den Weggang der Kunden bezahlen lassen. Vodafone D2 spricht von „um 30 Euro“, E-Plus kann „noch keine Angaben machen“, T-Mobil „hat sich noch nicht entschieden“ und O2 will „nicht weit über 10 Euro gehen“. Die neue Regel soll auch für Mobilfunkkunden mit Guthabenkarte (Prepaid) gelten, sofern das Handy nicht mehr an ein bestimmtes Funknetz gebunden ist (Sim-Lock).

Die Bequemlichkeit hat noch einen anderen Preis: In Zukunft können Handynutzer nicht mehr von der Rufnummer auf das benutzte Funknetz schließen. Sie telefonieren also unter Umständen teurer, als sie denken.

Tipp: Stellen Sie beim neuen Netzbetreiber mindestens zwei Wochen vor Ablauf des Vertrags den Antrag auf ­Mitnahme der alten Rufnummer. Sie können ihn auch fragen, ob er die möglicherweise anfallende Wechselgebühr des alten Betreibers übernimmt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 116 Nutzer finden das hilfreich.