Ab Sommer wollen viele Hersteller die Strahlenbelastung angeben, die durch ihre Mobiltelefone entsteht ­ mit dem SAR-Wert. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) gibt die Strahlungsenergie an, die vom Körpergewebe aufgenommen wird. Über die bislang ungeklärte Wirkung von Handystrahlen auf Körperzellen sagt er nichts aus.

Die Selbstverpflichtung der Branche ist nur ein erster und noch dazu kleiner Schritt zu mehr Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk: Der SAR-Wert (sehr gut: 0,25 Watt pro Kilogramm Körpergewebe, schlecht: 1,5 Watt pro Kilogramm) wird wohl nicht auf der Verpackung, sondern nur in der Bedienungsanleitung stehen. Dort hilft es dem potenziellen Käufer nicht. Problematisch ist auch, dass ein baugleiches Handy in den USA scheinbar doppelt so stark strahlt wie in Deutschland ­ wegen unterschiedlicher Berechnungsverfahren. Die durch ihre Richtlinien für strahlungsarme Computermonitore bekannte schwedische Angestelltengewerkschaft TCO verlangt einen SAR-Grenzwert für Handys von 0,8 Watt pro Kilogramm.

Informationen über den SAR-Wert und Messergebnisse aktueller Handys finden unter:

www.handywerte.de

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