Mobilfunk Meldung

Erwachsene haben kein erhöhtes Krebsrisiko durch den Gebrauch von Handys oder schnurlosen Telefonen. Klare Aussagen für einen mehr als zehnjährigen Gebrauch solcher Geräte und über womöglich höhere Risiken für Kinder er­fordern jedoch zusätzliche Studien. So lautet das Fazit der Abschlusskonferenz des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms, die im Juni in Berlin tagte.

Seit dem Jahr 2002 liefen im Rahmen dieses Programms Untersuchungen zu biologischen Auswirkungen der Nutzung von Mobil- und schnurlosen Telefonen. Zur vorsorglichen Verringerung der Strahlenbelastung rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aber weiterhin:

  • Telefonieren Sie möglichst nicht bei schlechtem Empfang, zum Beispiel in Tiefgaragen, Aufzügen oder aus Autos ohne Außenantenne.
  • Kaufen Sie ein strahlungsarmes Telefon. Empfehlenswert sind Mobiltelefone mit einem SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) von 0,6 Watt pro Kilogramm oder niedriger (Werte aktueller Handys: www.bfs.de/de/elektro/oekolabel.html).
  • Nutzen Sie Kopfhörer, schreiben Sie SMS. Die Strahlungsquelle (Antenne) befindet sich dann nicht direkt am Ohr.
  • Nutzen Sie bevorzugt Festnetztelefone.

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