Mobilfunkunternehmen dürfen ihre Kun­den nur zur Zahlung per Einzugsermächtigung verpflichten, wenn zwischen Zustellung der Rechnung und Abbuchung mindestens fünf Werktage liegen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen DeTeMobil (Az. III ZR 54/02).

Das Unternehmen sah das Lastschriftverfahren als einzige Bezahlmöglichkeit vor, gab aber nicht den Zeitpunkt der Abbuchung an. Diese Vertragsklausel ist nach dem BGH-Urteil unzulässig.

Bei einer Mobilfunkrechnung kann es sich um einen erheblichen Betrag handeln, dessen Höhe nicht im Voraus bekannt ist. Der Kunde muss deshalb genug Zeit haben, die Rechnung zu prüfen und für eine ausreichende Deckung seines Kontos zu sorgen, begründeten die Richter das Urteil.

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