Neuer Tarif – altes Handy

Zum Billigtarif gibt es oft kein Handy dazu.

Kunden, die billig mit dem Handy telefonieren und keinen Vertrag abschließen wollen, bekommen oft kein verbilligtes Handy dazu. Sie müssen sich deshalb aber nicht unbedingt ein teures Gerät kaufen. Oft liegt bei Familienmitgliedern oder Freunden noch ein ausrangiertes Handy in der Schublade.

In das alte Handy steckt man die Chipkarte (Sim-Karte) des Billiganbieters und telefoniert dann günstig los. Das können auch alle tun, deren Vertrag gerade endet. Sie müssen dazu die Sperre (Sim-Lock) beim alten Anbieter aufheben lassen.

Neue Handys gibt es zum Beispiel bei Ebay, www.2nd-handys.de oder www.handy-discount.de günstiger als bei den Netzbetreibern.

Sparen können viele auch an der Ausstattung. Nicht jeder braucht ein Handy mit Kamera. Neue Handys mit vernünftiger Grundausstattung kosten etwa 100 Euro.

Handykredit und Teilzahlung

Jene, die trotz Billigtarif ein technisch hochwertiges Handy haben möchten, ködert E-Plus mit dem Handykredit. Ab 100 Euro Kaufpreis gibt es einen Kredit für einen Effektivzins von 9,99 Prozent. Die monatliche Rate muss mindestens 15 Euro betragen.

Wer ein Handy für 300 Euro kauft, hat nach zwei Jahren dafür 360 Euro bezahlt. Das ist zu teuer. Discounttarif und Handy auf Kredit können insgesamt teurer sein, als ein herkömmlicher Vertrag mit vergünstigtem Handy.

Bei Simply gibt es Handys auf Ratenzahlung, ohne Aufpreis und Zinsen. Für ein Nokia 6101 für 189 Euro zahlt der Kunde dann zum Beispiel zwölf Monate lang 15,75 Euro.

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