Besonderheit: Netbook mit UMTS von Asus

Mobiles Internet I Test

Asus Eee PC 1005HGO. Preis: 430 Euro. www.asus.de

Asus Eee PC 1005HGO. Preis: 430 Euro. www.asus.de

Alles schon drin: Netbooks kosten weniger als Notebooks und sind dank langer Akkulaufzeiten und kompakter Bauform besonders fürs Surfen unterwegs geeignet. Von der Beliebtheit der Winzrechner wollen auch Mobilfunk- anbieter profitieren. Oft bieten sie Netbooks in speziellen Versionen an, die ein Funkmodem bereits integriert haben. Zum Beispiel den Asus Eee PC 1005HGO, den es unter anderem bei O2 und bei T-Mobile gibt. Das Gerät ähnelt dem Eee PC 1005HA-M, der im Netbook-Test „befriedigend (2,6)“ abgeschnitten hat. Der 1005HGO hat einen minimal schnelleren Prozessor, das neuere Betriebssystem Win­dows 7 Starter Edition und ein eingebautes Mobilfunkmodem. Vorteil der integrierten Lösung: Der Notebooknutzer muss zum mobilen Surfen nicht jedesmal einen USB-Stick einstecken, der im Betrieb abbruchgefährdet hervorsteht und beim Transport verlorengehen kann. Die vorinstallierte Software lässt sich problemlos für den jeweiligen Mobilfunkbetreiber einstellen und bedienen. Bei der Datenübertragung liegt das interne Modem deutlich vor dem langsamsten Stick im Test, dem Huawei E160, ist aber nicht so leistungsfähig wie die Expresscard von Option. Größter Bremser ist freilich das Netbook selbst – 1 Gigabyte Speicher ist nicht gerade viel für Windows 7, und der stromsparende Atom-Prozessor ist anspruchsvollen Rechenaufgaben kaum gewachsen. Zum Surfen und Texteschreiben reicht es. Doch wer auch Multimediaanwendungen nutzen will, greift besser zu einem „richtigen“ Notebook – auch die gibt es mittlerweile schon mit integriertem Funkmodem, doch sind sie deutlich teurer.

test-Kommentar: Ein eingebautes Funkmodem ist praktisch. Netbooks wie der Eee PC taugen allerdings nur für einfache Anwendungen.

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