Besonderheit: UMTS- und WLan-Router von Huawei

Mobiles Internet I Test

Huawei B970, geprüft als T-Mobile web’n’walk Box IV. Preis: 189 Euro. www.huawei.com, www.t-mobile.de

Huawei B970, geprüft als T-Mobile web’n’walk Box IV. Preis: 189 Euro. www.huawei.com, www.t-mobile.de

Einer für viele: Mobilfunkbetreiber vermarkten ihre Internetanschlüsse nicht nur für den Einsatz unterwegs, sondern auch als Alternative für da­heim – etwa für Regionen, in denen kein schnelles DSL oder Kabelinternet verfügbar ist. Natürlich kann man auch dort seinen Rechner per Surfstick ins Internet bringen. Doch wer mehrere Rechner hat, bräuchte auch mehrere Sticks – und je nach Tarif auch mehrere Mobilfunkverträge. Praktischer ist ein Router mit integriertem UMTS-Modem wie der Huawei B970, den wir in der Variante als T-Mobile web’n’walk Box IV geprüft haben. Diese Box kann wie ein Surfstick als externes USB-Modem für einen Rechner dienen. Doch dank Routerfunktion kann sie auch mehrere Computer mit einem gemeinsamen Internetanschluss verbinden. Die Rechner werden dann per Lan-Kabel oder über ein lokales WLan-Funknetz mit dem Router verbunden. Das in der Box verbaute Funkmodem gehört allerdings zu den langsameren im Test. Das ist besonders ungünstig, wenn sich mehrere Rechner einen Internetzugang teilen. Außerdem ist die Box im Auslieferungszustand unsicher: Sie startet mit einem un­ver­schlüs­selten WLan-Netz! Solange man das nicht ändert, kann jeder Unbefugte innerhalb der WLan-Reichweite auf Kosten des Boxbesitzers surfen. Auch ist zu bedenken, dass UMTS-Mobilfunknetze meist langsamer sind als DSL oder Kabel. Als Ersatz taugen sie daher nur bedingt. Übrigens können auch manche Router ohne internes UMTS-Modem per Mobilfunk ins Netz: Sie haben einen USB-Anschluss für einen Surfstick.

test-Kommentar: Die Box kann mehrere Rechner per Mobilfunk ins Internet bringen, ist aber nicht sehr schnell und im Auslieferungszustand unsicher.

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